Blecha: Fordere 15 Euro Nachbesserung bei Pensionen

0,5 Prozent Pensionsanpassung bei fast 3 Prozent Teuerung reichen nicht - Verhandlungen mit Regierung gefordert

Wien (SK) Eine Nachbesserung bei den Pensionen fordert der Präsident des Pensionistenverbandes, Karl Blecha. Blecha: "Bei fast drei Prozent Teuerungsrate, bei explodierenden Heizkosten, gestiegenen Mieten und vor allem durch zusätzliche Belastungen wie erhöhte Krankenversicherungsbeiträge, erhöhte Rezeptgebühr und gestrichene Brillenzuschüsse liegt das Monatsminus im Pensionisten-Geldbörsel bei 25 Euro. Nur 10 Euro gab es als Pensionsanpassung. Daher brauchen vor allem die Bezieher einer Pension bis 1.000 Euro, die keinen Cent von der Steuerreform profitieren, eine zusätzliche Anpassung von 15 Euro im Monat." ****

Blecha fordert auch für die Mindestpensionisten (Ausgleichszulagenbezieher) eine zusätzliche Erhöhung. Bekanntlich liegt der Ausgleichszulagen-Richtsatz in der Höhe von 663 Euro unter der Armutsgrenze. Blecha am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst:
"Es ist ein sozialpolitischer Skandal, dass gerade im Jubiläumsjahr 200.000 Pensionisten, darunter 140.000 Frauen in Armut leben müssen!"

Blecha abschließend: "Die SPÖ zieht mit, alle Seniorenverbände, also auch der ÖVP-Seniorenbund und der FPÖ-Seniorenring und natürlich die ÖGB-Pensionisten sind dafür. Ich fordere angesichts der dramatischen Entwicklung sofortige Verhandlungen mit der Regierung über die Nachbesserungen bei den Pensionen!" (Schluss) wf/mp

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