Die AGGM blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2004.

Gasabsatz in der Regelzone Ost wieder leicht gestiegen. Projektstudie für notwendige Investition zum Ausbau des Fernleitungsnetzes in den Süden Österreichs gestartet

Wien (OTS) - Thomas Starlinger, Vorstand der AGGM:" Im zweiten
Jahr der Umsetzung der neuen Gesetzeslage und des Bestehens der AGGM konnten wir in Zusammenarbeit mit den Marktteilnehmern die Abwicklung des Tagesgeschäftes optimieren und effizienter gestalten sowie die Transparenz des Erdgastransportes in der Regelzone Ost durch zusätzliche Veröffentlichungen auf unserer website www.aggm.at erhöhen. Auf Grund des langfristig anwachsenden Erdgasbedarfes in den Versorgungsgebieten südliches Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Burgenland besteht eine der Hauptaufgaben im Jahr 2005 darin, eine Lösung zur Abdeckung des damit einhergehenden erhöhten Transportbedarfes zu erstellen."

Zahlen & Fakten 2004:

  • Gasabsatz in der Regelzone Ost auf rd. 8,06 Mrd m" gestiegen (2003 - rd. 8,02 Mrd m") trotz milder Witterung von Oktober bis Dezember 04;
  • Bedarf an Ausgleichsenergie zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität auf rd. 165 Mio m" reduziert ( 2003 - rd. 300 Mio m3);
  • 16.000 Versorgerwechsel und 2.500 Neuzugangsanträge bearbeitet und abgewickelt;
  • Erhöhung der Versorgungssicherheit durch verbesserten und kurzfristigeren Zugang zu technisch verfügbarer Ausspeicherrate für Ausgleichsenergieanbieter. Vorschlag wurde gemeinsam mit der AGCS Clearing & Settlement AG und dem Speicheranbieter OMV Gas GmbH entwickelt ;
  • Vorschlag zur Einführung von einschränkbaren Endkundennetzzugangsverträgen für Großabnehmer zur Optimierung der Nutzung bestehender Transportkapazität in den Fernleitungen. Diesbezüglicher Entwurf einer Änderung der Gas-Systemnutzungstarif-Verordnung der e-control derzeit in Begutachtung.

Die AGGM Austrian Gas Grid Management AG (AGGM) ist als Regelzonenführer der Regelzone Ost verantwortlich für die Gasflusssteuerung und Aufrechterhaltung der Netzstabilität in den Fernleitungen zur Versorgung der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien.

Gleichzeitig ist es Aufgabe der AGGM, die Kapazitäten für die Inlandsversorgung in den Fernleitungen zu verwalten und gemeinsam mit den Netzbetreibern als "one stop shop" den Netzzugang zu organisieren sowie in der Langfristigen Planung Maßnahmen zur Engpassbeseitigung von bestehenden oder zu erwartenden Engpässen zu definieren.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Thomas Starlinger Tel.:+43(1) 27 560-28810
Vorstand thomas.starlinger@aggm.at

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