Allianz: 2004 erfolgreichstes Jahr der Unternehmensgeschichte

Neue Struktur trägt Früchte - Versicherungstechnisches Ergebnis verdreifacht, Gewinn verdoppelt - Vorreiter durch innovativen Service

Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe bestätigte im Jahr 2004 mit ihrer Ertragsstärke einmal mehr die Spitzenposition in Österreichs Versicherungslandschaft: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte im Vergleich zum bereits erfolgreichen Vorjahr nochmals deutlich auf 115,3 Mio Euro gesteigert werden, was einem Plus von 66 % gegenüber 69,5 Mio Euro in 2003 entspricht. Eine dramatische Steigerung verzeichnete auch das versicherungstechnische Ergebnis, wo mit 46,1 Mio Euro ein Plus von 197,4 % gegenüber dem Vorjahr eingefahren wurde. Der Jahresgewinn hat sich mit 98,3 Mio Euro mehr als verdoppelt.

"Die Allianz ist aus dem heimischen Markt heraus heute das gesündeste Versicherungsunternehmen Österreichs", zog der Vorstandsvorsitzende, Dr. Wolfram Littich, vor Journalisten Bilanz. Zudem profiliere sich die Gruppe immer stärker als innovativer Service-Anbieter für den Kunden ebenso wie für andere Unternehmen der Branche.

Stärke und Innovationskraft

Im Fokus stehen, so Littich, weiterhin die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens und die Innovationskraft am Markt. In allen maßgeblichen Bereichen verbuchte die Allianz 2004 durchschlagende Erfolge. So konnte die Ausstattung mit Eigenmitteln (Solvabilität) um 4 Mio auf 344 Mio Euro gesteigert werden, was mittlerweile bereits 270 % des gesetzlichen Erfordernisses entspricht. Die Combined Ratio - Schaden- und Kostensatz in Relation zu den Einnahmen - erreichte im Jahr 2004 den Rekordwert von 96,5 %. Pro 100 Euro eingenommener Prämie mussten also nur mehr 96,5 Euro für Leistungen und Kosten aufgewendet werden, was einer Reduktion um 2,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. "2005 wollen wir die Combined Ratio unter 95% drücken", skizziert Littich die weiteren Ziele.
Der Schadensatz konnte von 75,4 % im Jahr 2003 auf 72,3 % reduziert werden und unterschreitet erstmals die europäische Benchmark von 75 %. Durch eine anhaltende Effizienz landete das Unternehmen mit einem Kostensatz von 24,2 % einmal mehr unter der europäischen Zielgröße von 25 %. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sieht Littich in der innovativen Organisationsstruktur, dem Einsatz hochmoderner Kommunikationstechnologien und der konsequenten Einstufigkeit der Geschäftsprozesse.

Ein hervorragendes Ergebnis, das internationalen Standards gerecht wird, erzielte die Allianz 2004 auch hinsichtlich der Eigenkapitalrentabilität (ROE - Return on Equity) mit 14,6 %. In der heimischen Finanzdienstleistungsbranche, so Littich, sei diese Zahl einzigartig.

Moderner Serviceprovider

Durch Innovation versteht sich die Allianz auch als Impulsgeber für die Branche. Erfolgreich angenommen vom Markt wurde beispielsweise das Allianz Partner Service, ein österreichweites Kooperationsnetz mit rund 250 Standorten. Ein Anruf des Kunden oder Geschädigten genügt, und binnen zwei Stunden wird die komplette Schadensabwicklung für Kfz-, Gebäude- oder Geräteschäden eingeleitet - kostenfrei und an jedem beliebigen Ort Österreichs.
Ebenso setzt das Customer Care Center Allianz Kundenservice (AKS) als ergänzende Serviceschiene zum Vertrieb eine internationale Benchmark im Allianz Konzern. Pro Tag finden dort mittlerweile mehr als 24.000 Servicekontakte statt, die Polizzierung im Breitengeschäft erfolgt innerhalb von nur drei Tagen.

"Wir setzen auf Know-how-Konzentration und österreichische Qualität", betonte Littich. Die Allianz wandere mit Backoffice-Arbeiten nicht ins Ausland ab, sondern sichere den Standort gegenüber billigen Anbietern aus den neuen EU-Ländern. "Unser Motto lautet: Insourcing statt Outsourcing", so der Allianz Vorstandsvorsitzende. "Dabei sind wir für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Branche offen."

In mehreren Geschäftsfeldern übt die Allianz ihre Funktion als Drehscheibe für Service in der Branche bereits mit großem Erfolg aus. Die 2002 gegründete Mitarbeitervorsorgekasse-Datenmanagementgesellschaft (MVKD) verwaltet 40 % des MVK-Marktes und ist somit größter Verwalter im Markt. Am 2003 etablierten Pool für Kfz-Sachverständige ("TopReport") sind bereits vier weitere Gesellschaften (Zürich, VAV, Kärntner Landesversicherung, Victoria) beteiligt. Der Pool arbeitet mit rund 1.500 Kfz-Werkstätten zusammen und führte im Jahr 2004 über 100.000 Schaden-Besichtigungen durch.

Die vorläufigen Ergebnisse 2004

Die Allianz Gruppe in Österreich steigerte ihr Prämienvolumen im Jahr 2004 um 3,1 % von 1.217,9 Mio auf 1.256,1 Mio Euro. Bei den Zuwachsraten dominierte wie im Vorjahr die Krankenversicherung mit einem Plus von 6,4 % von 30,7 Mio auf 32,7 Mio Euro. Die Prämieneinnahmen aus der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich um 2,1 % von 872,1 Mio auf 890,3 Mio Euro. Die Lebensversicherung wuchs um 5,7 % von 315,1 Mio auf 333,1 Mio Euro, wobei die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge bereits 20 % des Neugeschäfts ausmacht. Mit einer Performance von 36,6 % liegt die Allianz in diesem Segment im Spitzenfeld. In der Betrieblichen Altersvorsorge ist die Allianz mit einem Marktanteil von 25 % mit Abstand Marktführer.
Die Aufwendungen für Versicherungsfälle waren 2004 weiterhin deutlich rückläufig und betrugen 893,2 Mio nach 993,9 Mio Euro im Vorjahr, also minus 10,1 %. Dank außergewöhnlich günstiger Witterungsbedingungen war 2004 in Österreich generell ein gutes Schadenjahr. Der Bereich Schaden/Unfall verzeichnete ein Minus von 5,1 % (608,4 Mio nach 641,3 Mio Euro), die Krankenversicherung ein Minus von 5,4 % (19,2 Mio nach 20,3 Mio Euro). Die Leistungen in der Lebensversicherung sanken um 20,1 % von 332,3 Mio auf 265,6 Mio Euro.

Die Nachhaltigkeit im Gesundungsprozess der Allianz Gruppe in Österreich zeigt sich deutlich in der Verdreifachung des versicherungstechnischen Ergebnisses. Nach 15,5 Mio Euro im Vorjahr wurden im Jahr 2004 46,1 Mio Euro erreicht und damit selbst das ehrgeizige Plansoll noch weit übertroffen. Das finanztechnische Ergebnis steht dem kaum nach und wuchs um 28 % von 54,0 Mio auf 69,2 Mio Euro. Das EGT stieg um zwei Drittel auf 115,3 Mio Euro.
Die Kapitalanlagen wuchsen im Jahr 2004 von 4.271,5 Mio auf 4.538,5 Mio Euro, also um 6,3 %. Der Jahresgewinn wurde mehr als verdoppelt. Nach 43,9 Mio Euro im Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2004 98,3 Mio Euro erzielt, was einem Plus von 123,9 % entspricht. "Nach 30 Mio für das Jahr 2003 werden wir aus 2004 eine Dividende in Höhe von 41,6 Mio Euro ausschütten", kündigte Littich an.

"Die hervorragenden Zahlen sind nicht zuletzt auf die Leistungen unserer hochqualifizierten Mitarbeiter zurückzuführen", resümiert der Allianz Vorstandsvorsitzende. Der Einsatz modernster Technologie, flexible Arbeitszeiten - 3-, 4-, 5-Tagewoche, Home Office Arbeitsplätze und vieles mehr machen die Allianz zu einem ebenso attraktiven wie innovativen Arbeitgeber. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch 125 Lehrlinge. "Immerhin jeder dritte Lehrling in Österreichs Versicherungsbranche ist ein Allianz Lehrling", kommentiert Littich.

Ausblick

"Die Allianz schrieb 2004 zum zweiten Mal in Folge das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte und hat ihren Vorsprung in der Versicherungsbranche weiter ausgebaut", freut sich der Allianz Vorstand. Die Pläne für das laufende Geschäftsjahr sind weiterhin ehrgeizig. Die Combined Ratio soll 2005 unter 95 % sinken, die Dividende auf über 60 Mio Euro steigen. Das Unternehmen setzt auf qualifiziertes Wachstum. Die Konkurrenzfähigkeit des Standortes Österreich soll durch innovative Arbeitsplätze weiter ausgebaut werden. Als besonderen Schwerpunkt hat die Allianz für 2005 das Thema Vorsorge im Visier.

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