Sozialministerium startet Projekt zur nachhaltigen alterns-gerechten Personalentwicklung

BMSG-Projekt "Productive Ageing" mit 1. März als erstes Projekt der Bundesverwaltung umgesetzt

Wien (BMSG/OTS) - Das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz startet für seine Mitarbeiter/innen mit 1. März das von einer hausinternen Projektgruppe entwickelte Projekt "Productive Ageing". Bei diesem Projekt geht es um den rechtzeitigen Einsatz eines Maßnahmenbündels, um die Arbeitszufriedenheit und die Arbeitsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei durchschnittlich höherem Alter während der Aktivzeit beizubehalten oder zu verbessern. Sozialministerin Ursula Haubner: "Ich danke all jenen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die diese Maßnahmen entwickelt haben, allem voran dem verantwortlichen Projektleiter, GL Alfred Koglbauer. Ich unterstütze dieses Projekt, weil es für mich sehr wichtig ist, dass auch unsere Mitarbeiter/innen fortgeschrittenen Alters gesund und motiviert für unser Ressort tätig sind und auch entsprechende Möglichkeiten haben, ihr großes Fachwissen einzusetzen und an jüngere Generationen weiterzugeben. Besonders freut es mich, dass dieses Projekt des Sozialressorts das erste im Bereich der Bundesverwaltung zur gegenständlichen Thematik ist. Seine zukunftsweisende Dimension kann man auch daran erkennen, dass es als Innovationsprogramm im Zusammenhang mit der Vorbereitung eines Minister/innen-Treffens des öffentlichen Dienstes aller Mitgliedstaaten der OECD zum Thema des 'älter werdenden öffentlichen Dienstes' namhaft gemacht wurde" ****

Utl: Älter werdender öffentlicher Dienst

Die Entwicklungen im öffentlichen Dienst (Verringerung von Planstellen, Personal geht später in Pension, usw.) lassen im Vergleich zu früher ein Älterwerden des Personalstandes erwarten. Das von der Präsidialsektion des Sozialministeriums entwickelte Projekt "Productive Ageing" will dazu beitragen, dass die Einstellung zum Älterwerden, das Auseinandersetzen mit der Altersstruktur der Belegschaft, bewusster wahrgenommen wird, insbesondere von Führungskräften. Mit gezielten Maßnahmen und Lösungsansätzen soll voraussehbaren Problemen aktiv gegengesteuert werden - unter anderem durch gezielte Ausbildungsangebote auch für ältere Mitarbeiter/innen, Schaffung besserer Rahmenbedingungen (persönliches Wohlbefinden, diverse Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz bzw. der Vereinbarkeit von Familie und Beruf), sowie durch Ermöglichung von Karriere auch im fortgeschrittenen Alter. Es sollen sowohl Einzelinitiativen verstärkt unterstützt werden, als auch die Teamarbeit verbessert werden - durch eine bewusstere Zusammensetzung von älteren und jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Team wird eine Bündelung der Stärken von Jung und Alt erzielt, so die Projektleitung.

Eine Reihe von Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen alternsgerechten Personalentwicklung sind im Sozialressort bereits vorhanden, mit Hilfe einer Prioritätenreihung werden nun die nächsten Schritte gesetzt. Je nach Priorität sollen die noch zu erfolgenden Verbesserungsvorschläge unter Einbindung der Ressortbelegschaft so rasch wie möglich umgesetzt werden. Um eine geschlechterspezifische Sichtweise zu ermöglichen, wurde bei der Entwicklung des Projektes "Productive Ageing" der Gender Mainstreaming-Ansatz miteinbezogen.

"Ich bin davon überzeugt, dass die Idee dieses Projektes meines Hauses nicht nur im öffentlichen Dienst, sondern auch in der Privatwirtschaft auf großes Interesse stoßen wird. Schließlich ist eine Win-Win-Situation sowohl für Dienstnehmer/innen als auch Dienstgeber/innen gegeben", so Sozialministerin Haubner abschließend.

Das Projekt "Productive Ageing" wird im Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz mit 1. März 2005 umgesetzt. (Schluss) bxf

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