LH Haider: Fall der Zweidrittelmehrheit stellt Religionsunterricht in Frage

Christliches Fundament entgegen Wertewandel der Gesellschaft

Klagenfurt (LPD) - Mit der Abschaffung der Zweidrittelmehrheit bei Schulgesetzen steht längerfristig auch der Religionsunterricht zur Disposition, darüber muss man folglich diskutieren. Das erklärte heute, Samstag, Landeshauptmann Jörg Haider nach einem informellen Gespräch mit Diözesanbischof Alois Schwarz gegenüber dem Landespressedienst.

Die Säkularisierung und der stattfindende Wertewandel der Gesellschaft in Richtung Individualisierung machen es für den Landeshauptmann umso dringender notwendig, unserer jungen Generation ein christliches Fundament der Menschlichkeit und Nächstenliebe mit auf den Weg zu geben.

Immer mehr Menschen seien auf Sinnsuche, immer größer und vielschichtiger sei das Angebot an Antworten. Hier gelte es gerade der Jugend auch in Zukunft Orientierung und Hilfe anzubieten, was durch den Religionsunterricht an den Schulen gewährleistet sei, betonte Haider.

Der Kärntner Landeshauptmann fordert daher ein klares Bekenntnis zum Weiterbestand des Religionsunterrichts ein. Am - im Konkordat Anfang der Sechzigerjahre geregelten - Religionsunterricht dürfe nicht gerüttelt werden, so Haider.
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