Martinz: Strutz setzt sich über Eigentümer hinweg

Forstbehörde muss in die Verordnung der Natura-2000-Gebiete eingebunden werden

Klagenfurt (OTS) - Wenn sich der neue Naturschutzrefe-rent Martinz Strutz nicht gleich zu Beginn unbeliebt machen möchte, seien bei den Natura-2000-Gebietsverordnungen die Forstbehörde sowie die Grundstückeigentü-mer unbedingt mit einzubeziehen, fordert heute LR Josef Martinz. "Die Verordnung eines Natura-2000-Gebietes bringt für den Grundstückseigentümer massive Nut-zungseinschränkungen mit sich", erklärt Martinz. Daher müsse in jede Festlegung die Forstbehörde eingebunden werden.
In Kärnten würden jährlich 700 Hektar Wald zusätzlich wachsen und nur 45 % dieses Zuwachses würden wirtschaftlich genutzt. "Wir müssen im Sinne unserer Waldbesitzer und in Sinn der Einkommenssicherung agieren. Daher ist die fachliche Meinung der Forstbehörde unerlässlich", so Martinz. Naturschutz sei wichtig, aber er dürfe nicht über die Grundstückeigentümer hinweg festgesetzt werden. "Die freiheitliche Manier, über alles drüberzufahren, ist hier nicht angebracht. Es geht um die Existen-zen der Grundstückseigentümer", schließt Martinz. (Schluss)

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