Qualitätsbeirat des NÖ Rettungswesens tagte zum ersten Mal

Schabl: NÖ hat eines der besten Notfallsysteme

St. Pölten (NLK) - Der Qualitätsbeirat des NÖ Rettungswesens, der Vorschläge zur Verbesserung bringen soll, tagte heute das erste Mal.

"Von mir aus wird es nur ein blau-gelbes Rettungssystem geben", sagte Schabl. Über alles, was nicht funktioniere, gehöre natürlich offen gesprochen und diskutiert. Er sei aber überzeugt, dass Niederösterreich eines der besten Notfallsysteme in Österreich und in Europa habe. Der heute das erste Mal zusammengetretene Qualitätsbeirat solle Berichte erstatten, den er als Gesundheitsreferent quartalsmäßig der NÖ Landesregierung zur Information übermittle. Die Info-Hotline beim NÖ Patientenanwalt mit der Telefonnummer 0800-660099 ist bereits in Betrieb. Schabl erneuerte zudem den Wunsch, das Land möge sich nicht nur an den bisherigen Investitionskosten für die LEBIG beteiligen, sondern auch für den laufenden Betrieb Mittel aufbringen. Die Betriebskosten der LEBIG hätten im Jahr 2004 4,6 Millionen Euro betragen. Die LEBIG finanziere sich nur aus Mitteln der Rettungsorganisationen, die pro Einsatz 6,60 Euro bezahlen müssen.

Als Aufgabenbereiche des Qualitätsbeirats bei einem Primäreinsatz nannte Schabl etwa die Evaluierung des Abfragesystems im Hinblick auf die praktische Anwendung. Auch die Festlegung von Kriterien für die Erbringung von Leistungen mit dem Transport mit dem Notarztwagen, mit dem Hubschrauber, mit der Rettung oder mit einem Krankenwagen gehöre zu den Aufgaben des Qualitätsbeirats. Außerdem müsse er Kriterien für die Übernahme und die Entlassung von Patienten in Niederösterreichs Krankenhäusern festlegen. Man solle auch über die Versorgungskapazitäten in niederösterreichischen Krankenhäusern reden, meinte Schabl, also über die Frage, wo welcher Patient hingehöre.

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