AKS startet Frühjahrsinitiative gegen Homophobie

Wien (SK) Mit einer Aktion vor dem Stephansdom startete die AKS (Aktion kritischer SchülerInnen) am Mittwoch ihre Frühjahrsinitiative zum Thema Homophobie: "Viel zu oft - auch in der Schule - werden Stereotypen und Vorurteile über Homosexualität verbreitet", erklärte Kim Kadlec, AKS-Bundesvorsitzende, "dem wollen wir entgegentreten." ****

"Mit unserem Slogan 'Du hasst mich weil ich dich lieben könnte' wollen wir darstellen, dass unbegründete Angst eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften verhindert." Diskriminierung von Homosexualität finde auch in der Schule statt: "Egal ob im Biologie-oder Geschichteunterricht, Homosexualität wird totgeschwiegen", verwies Kadlec auf die Reduktion des Lehrstoffes auf Beziehungen zwischen Mann und Frau. Genauso schlimm sei, was SchülerInnen, die sich geoutet haben, oft von LehrerInnen und MitschülerInnen zu Hören bekommen: "Es sind die 'kleinen harmlosen Scherze', in denen homophobe Tendenzen zum Ausdruck kommen."

Zum Auftakt der AKS-Frühjahrsinitiative küssten sich etwa 20 gleichgeschlechtliche Paare vor dem Stephansdom: "Gerade Vertreter der Katholischen Kirche fallen immer wieder mit diskriminierenden Aussagen zum Thema Homosexualität auf", so Kadlec. Die AKS wird sich noch bis April intensiv mit dem Themenbereich Homosexualität beschäftigen. Österreichweit sind mehrere Veranstaltungen und Aktionen geplant. Materialien und Hintergrundinfos zur Kampagne können bei der AKS bestellt werden. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis: Kim Kadlec, 0699/11408142. Weitere honorarfreie Bilder der Aktion auf Anfrage.

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