Rest-Hinterseer: Bauernbund hängt sich scheinbar Biomäntelchen um

Kehrtwendung unglaubwürdig: Bei Gentechnik und Betriebsprämienmodell stellt sich Bauernbund gegen Biobetriebe

Wien (OTS) "Obwohl der Bauernbund jahrelang der Biologischen Landwirtschaft den Rücken gekehrt hat, versucht er nun, sich die Stimmen der Biobäuerinnen- und Bauern unter den Nagel zu reißen. Mit der Kandidatur einer Biobäuerin und dem Aufruf, die Grünen nicht zu wählen, ist das ein einziger kläglicher Versuch, das Ruder herum zu reißen", so die Regionensprecherin der Grünen und Biobäuerin, Heidi Rest-Hinterseer.

"Ein Blick auf das Sündenregister des Bauernbundes macht aber klar, dass sich hier der Saulus nicht zum Paulus gewandelt hat", so Rest-Hinterseer. Als Beispiele nennt Rest-Hinterseer u.a. das Gentechnikgesetz, in dem kein Schutz für Biobetriebe verankert ist. Als Ziel wurde sogar die Förderung der Gentechnik festgeschrieben. Ähnlich verhält es sich beim Betriebsprämienmodell. Die besonderen Bedingungen der Biolandwirtschaft, sowie die geringeren Erträge und höheren Kosten werden bei den Betriebsprämien in keiner Weise berücksichtigt. Darüber hinaus waren die ÖVP-Bauernbundvertreter damit einverstanden, dass die Einkünfte aus der Direktvermarktung sozialversicherungspflichtig geworden sind.

"Die Kehrtwendung des Bauernbundes ist unglaubwürdig. Die Biobäuerinnen und Bauern wissen, dass die Grünen die jahrelange Aufbauarbeit im Biolandbau unterstützt haben und weiterhin alles daransetzen werden, dass diese vorbildlichen Betriebe erfolgreich wirtschaften können. Der Bauernbund wird es nicht schaffen sich jetzt ein "Bio-Gütesiegel" zu verleihen und seine jahrelange kontraproduktive Landwirtschaftspolitik unter den Teppich zu kehren", schließt Rest-Hinterseer.

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