Scheibner: Syriens Politik der Öffnung unterstützen!

Unbewiesenen Beschuldigungen und Abqualifizierungen durch die USA muß eine klare Absage erteilt werden

Güssing, 2005-02-23 (fpd) - Der Präsident der Österreichisch-Syrischen Gesellschaft Klubobmann Herbert Scheibner fordert nach einem diesbezüglichen Beschluß des Vorstandes der Gesellschaft, daß die Politik Syriens der Öffnung unterstützt werden müsse. Syrien habe sich in den letzten Jahren gut entwickelt und sich für eine friedliche Lösung im Nahen Osten eingesetzt. "Nach der tragischen Ermordung des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri wurde Syrien dafür verantwortlich gemacht. Derartigen unbewiesenen Beschuldigungen und Abqualifizierungen muß eine klare Absage erteilt werden", betonte Scheibner. Ebenso unsachlich und für den Friedensprozeß schädlich seien pauschale negative Beurteilungen als "Achse des Bösen" und ähnliches.

Der FPÖ-Klubobmann verwies in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, daß der Abzug Syriens aus dem Libanon bereits verhandelt sei und sich die syrische Regierung auch dazu mehrmals bekannt habe. Dies werde im Zuge der aktuellen Ereignisse offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen.

Allgemein forderte Scheibner eine gerechte Politik gegenüber allen Staaten im Nahen Osten. Dies sei notwendig, um den Friedensprozeß voranzutreiben und eine Lösung für die besetzten Gebiete zu erreichen. "Die Verhandlungen müssen fair und offen geführt werden. Hier sind die EU und insbesondere Österreich gefordert, den Wunsch nach gleichberechtigten Verhandlungen zu unterstützen".

Die Österreichisch-Syrische Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen aus Österreich und Syrien zusammenzuführen und mit kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen das gegenseitige Verständnis zu fördern. Ein weiter Aspekt ist die humanitäre Hilfe etwa für Kinderdorfprojekte in Syrien. (Schluß)

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