ÖAAB-Hoch: "Bitte keine Märchen mehr, Herr Gemeinderat Scheed!"

"Der Herr Gemeinderat und WAFF-Vorstandsvorsitzende Scheed soll endlich aufhören, immer Märchen zu erzählen, die er selbst nicht glaubt", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer Alfred HOCH auf die Replik Scheeds auf berechtigte Kritik von der Wiener ÖVP.

Jenes Märchen, dass in Wien die Arbeitslosigkeit sinkt, ist eindeutig ein Vorwahlkampfgag der Wiener SPÖ. Wie bereits öfters ausgeführt, steigen die Zahlen jener in Schulungen befindlichen Arbeitssuchenden exhorbitant an: So stieg Dezember 2004 stieg die Anzahl der Schulungsteilnehmer um 49,7% (!), im Jänner 2005 um 54,1% (!). Da Schulungsteilnehmer nicht als arbeitslos gelten, sank damit die Arbeitslosenrate logischerweise deutlich (um 4,6% bzw. um 5,4%). In absoluten Zahlen gab es in Wien im Dezember 2004 bzw. im Jänner 2005 zwar um 4.373 bzw. 5.085 weniger Arbeitslose, gleichzeitig aber 5.516 bzw. 6.337 mehr Personen in Schulungen.

Wenn man also richtig rechnet, steigt die Arbeitslosenzahl doch ziemlich stark an. "Der Herr Gemeinderat, der ja auch Gewerkschafter ist, soll nicht einseitig alles durch die rote SPÖ-Brille sehen, sondern sich endlich in seiner Partei für mehr Engagement im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit durchsetzen", so Hoch abschließend.

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