Wehsely eröffnet Beratungszentrum für ältere MigrantInnen

Auf Bosnisch, Kroatisch, Kurdisch, Serbisch, Türkisch, Englisch und Deutsch werden ältere MigrantInnen beraten

Wien (OTS) - "Die erste Generation der MigrantInnen, die in den
60er und 70er Jahren auf unsere Einladung nach Österreich zugewandert ist, ist nun bereits in einem Alter, in dem alltägliche Dinge beschwerlicher werden. Im neuen Beratungszentrum Terra für ältere MigrantInnen, das von Sozial Global getragen wird, bekommen ältere MigrantInnen ab sofort alle Infos, die für SeniorInnen wichtig sind", erklärte Integrations- und Frauenstadträtin Mag.a Sonja Wehsely Mittwoch bei der Eröffnung. Bei der Veranstaltung anwesend waren ferner Mag.a Eva-Maria Luger, Vorstandsvorsitzende von Sozial Global, sowie SPÖ-GRin Anica Matzka-Dojder. "Mit Terra wird eine kundInnenorientierte Erstberatungsstelle geschaffen. Auf Bosnisch, Kroatisch, Kurdisch, Serbisch, Türkisch, Englisch und Deutsch erhalten KlientInnen Orientierungshilfen im Umgang mit Behörden und Beratungsstellen und werden, wenn dies aus fachlicher Sicht angebracht ist, im weiteren Fallverlauf begleitet und unterstützt", so Wehsely. Die Beratung bei Terra ist kostenlos.****

Neben den Themen, die allgemein für ältere Menschen mit Migrationserfahrungen zutreffen (Sprachprobleme, existentielle Fragen, Pensionsfragen, Beihilfen, Pflege und Betreuung, etc.), gibt es bei Terra speziell für Frauen Infos über Aus- und Weiterbildung, Lösungsmöglichkeiten bei Beziehungskonflikten sowie Freizeitangebote.

Wichtig ist den BeraterInnen von Terra das Thema Empowerment. Es geht darum, die KlientInnen zu befähigen, ihre Anliegen möglichst selbständig zu lösen, ohne in diesem Lernprozess alleine gelassen zu werden.

Die komplexen Problemlagen der KlientInnen erfordern für die konkrete Arbeit gute Kontakte zu anderen Einrichtungen und eine tragfähige Etablierung im sozialen Netzwerk der Stadt. Dieses Networking im Sinne der KlientInnen ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von Terra. So können einerseits die KlientInnen unbürokratisch und effektiv in ihrem Problembearbeitungsprozess unterstützt werden, andererseits werden Doppelbetreuungen vermieden. Gleichzeitig soll mitgeholfen werden, "Lücken" bei vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsleistungen abzufangen.

Die Sozial Global AG beschäftigt als Anbieterin sozialer Dienstleistungen etwa 1300 MitarbeiterInnen, in der Mehrzahl Frauen. Die Arbeit mit und für MigrantInnen ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensphilosophie. Sozial Global betrachtet die Multikulturalität und Mehrsprachigkeit der MitarbeiterInnen als große Ressource. Mehr als ein Drittel aller MitarbeiterInnen sind MigrantInnen. (Schluss) me

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