BABE-KV ist kollektivvertragliche Leitstruktur für Zukunftssektor Bildung

Zukunftsweisender Kollektivvertrag für Beschäftigte in privaten Bildungseinrichtungen

Wien (GPA/ÖGB) - "Mit dem Abschluss des BABE-Kollektivvertrages haben wir nach dem Gesundheits- und dem Forschungsbereich eine weitere kollektivvertragliche Leitstruktur in einem wichtigen Zukunftssektor geschaffen. Die GPA hat damit einen weiteren Schritt zur Schließung der kollektivvertragsfreien Zonen in Österreich vollzogen", erklärt der Geschäftsbereichsleiter der GPA, Karl Proyer, anlässlich der heutigen Präsentation des Kollektivvertrages für private Bildungseinrichtungen (BABE-KV).++++

Der Kollektivvertrag, der für etwa 5.000 Beschäftigte in privaten Bildungseinrichtungen gilt und mit 1. April 2005 in Kraft tritt, wurde heute von der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) sowie der Berufsvereinigung der ArbeitgeberInnen privater Bildungseinrichtungen (BABE) in Wien unterzeichnet.

Durch einheitliche Standards sollen Wettbewerbsverzerrungen in diesen Bereich verhindert werden. "Es soll damit hinkünftig ausgeschlossen werden, dass sich die privaten Anbieter zu Lasten der Beschäftigen gegenseitig unterbieten", so Proyer.

Der KV beinhaltet einige innovative Elemente. So wird die Arbeitszeit stufenweise auf 38 Stunden verkürzt. Neben flexiblen Gleitzeitmodellen ist auch die Möglichkeit eines Sabbaticals vorgesehen. Jede/r ArbeitnehmerIn hat zudem den Anspruch auf eine Bildungsfreistellung im Ausmaß von einer Arbeitswoche pro Kalenderjahr. Zudem ist speziell für TrainerInnen der Anspruch auf eine Supervision im Kollektivvertrag verankert.

ÖGB, 23. Februar
2005
Nr. 107

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