Rauch-Kallat: Mehr Bildung stärkt Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktentwicklung für Frauen längerfristig positiv

Wien (OTS) - Wien, 23. Februar 2005 "Die aktuellen
Arbeitsmarktdaten zeigen, dass die Frauenpolitik der Regierung genau dort ansetzt, wo es notwendig ist: bei den Weiterbildungsmaßnahmen, den Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen und den Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 47,9 Prozent aller arbeitslosen Frauen haben keinen Schulabschluss oder nur Pflichtschulabschluss", sagte Frauenministerin und Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Maria Rauch-Kallat, heute Mittwoch. Hier müsse man ansetzen. ****

Eine Panikmache, wie sie derzeit von der Opposition betrieben werde, sei völlig unangebracht. Ein klarer Blick auf die Statistik zeige, dass sich die relative Arbeitsmarktentwicklung der Frauen längerfristig betrachtet positiver darstellt als jene der Männern, so Rauch-Kallat. So lag die Arbeitslosenquote der Frauen 1997
mit 7,4% noch über jene der Männer mit 6,9%. Seit dem Jahr 2001 liegt die Arbeitslosenquote der Frauen konstant unter jener der Männer. Dieser Trend habe sich auch im Jahr 2004 mit einer Arbeitslosenquote der Frauen von 6,6% und einer der Männer von 7,5% fortgesetzt.

"Mir geht es aber nicht um eine Aufrechnung zwischen Männern und Frauen, sondern um die Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt", so Rauch-Kallat weiter. Dazu gehören die Forcierung von qualifizierten Teilzeitbeschäftigungen, qualitative Weiterbildungsmaßnahmen und Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen, aber auch gezielte Beratung und Unterstützung für einen Wiedereinstieg nach der Karenz. Ganz besonders wichtig in diesem Zusammenhang sei die Information junger Mädchen bei der Berufswahl, durch Initiativen wie "FIT - Frauen in die Technik", aber auch Bewusstseinsbildung bei den Unternehmen für geeignete Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie mit Aktionen "Taten statt Worte" oder "Familienaudit für Betriebe", schloss Rauch-Kallat.

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