ARBÖ: Das angekratzte "Pickerl"

Wien (OTS) - Eiskratzen hinterlässt möglicherweise Spuren am "Pickerl" (§ 57a-Begutachtungsplakette), warnt der ARBÖ. Den Autofahrerinnen und Autofahren wird geraten, immer wieder einen prüfenden Blick auf die Plakette zu werfen. Anders als die Vignette ist sie von außen geklebt und könnte durch häufiges Schaben so angekratzt werden, dass der genaue Ablaufmonat oder das Kennzeichen nicht mehr erkennbar ist.

Wer mit einem beschädigten Pickerl unterwegs ist, muss - etwa in Wien - mit Geldstrafen zwischen 56 Euro (Anonymverfügung) und 84 Euro (Strafverfügung) rechnen. Besonders wichtig ist, dass das genaue Ablaufdatum und das Kennzeichen des Fahrzeugs am Pickerl deutlich sichtbar ist.

Autofahrer mit einem beschädigten Pickerl sollen sich umgehend eine neue Plakette besorgen. Mit dem jeweiligen Gutachten nach §57a Kraftfahrgesetz (KFG) ist beim ARBÖ oder einer anderen Begutachtungsstelle ein neues Pickerl erhältlich. Es muss nicht jene Stelle sein, bei der das Pickerl gemacht wurde. Der Vorteil für ARBÖ-Mitglieder: sie zahlen für den Umtausch nur 1,45 Euro, Nicht-Mitglieder 7,45.

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