Mittelstandsfonds: Langjährige SPÖ-Forderung nimmt Formen an

Sever: Bundesregierung gefordert die Arbeitskraft zu entlasten und lahme Binnenkonjunktur anzukurbeln

Klagenfurt (SP-KTN) - Der sozialdemokratische Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten, KR Leopold Sever, betonte am Dienstag die Bedeutung der gemeinsamen Forderung von SPÖ und FPÖ nach einem Mittelstandsfonds. "Mit der Umsetzung nimmt eine langjährige Forderung des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und der SPÖ Formen an. Mit dem gestrigen Antrag ist eine wichtige Initialzündung zustande gekommen, jetzt müssen Taten folgen", so Sever.

Der Dringlichkeitsantrag, in welchem die Landesregierung aufgefordert wird, den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds anzuweisen, den "Mittelstandsfonds" einzurichten, müsse rasch in der Regierung behandelt und beschlossen werden, dass sind wir unseren fleißigen Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmern schuldig", erklärt der Spitzenkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Kärnten. "Alleine wenn ich an die Steuergeldvernichtung auf der Seebühne denke, dann hätte dieses Geld in einem Mittelstandsfonds schon sehr viel bewegen können", kritisiert Sever und stellt sich beim "Mittelstandsfonds" bereits eine Förderungswürdigkeit ab einer Investition von 7.000 Euro vor.

Scharf attackiert wird von Sever die Bundesregierung. Die Steuerreform der vergangenen Jahre hat die Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen kaum oder gar nicht entlastet und vor allem Großkonzerne bevorzugt. "Wir brauchen endlich Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft und zur Entlastung der Arbeitskraft, um die lahme Binnenkonjunktur anzukurbeln. Es ist für mich völlig unverständlich wie die schwarz-blaue Bundesregierung hier einfach über die Bedürfnisse der KMU drüberfahren und nur mehr ein Schutzschild für Großkonzerne bilden kann", so Sever abschließend. (Schluss)

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