- 22.02.2005, 14:00:53
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Mittelstandsfonds: Langjährige SPÖ-Forderung nimmt Formen an
Sever: Bundesregierung gefordert die Arbeitskraft zu entlasten und lahme Binnenkonjunktur anzukurbeln
Klagenfurt (SP-KTN) - Der sozialdemokratische Vizepräsident der
Wirtschaftskammer Kärnten, KR Leopold Sever, betonte am Dienstag die
Bedeutung der gemeinsamen Forderung von SPÖ und FPÖ nach einem
Mittelstandsfonds. "Mit der Umsetzung nimmt eine langjährige
Forderung des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und der SPÖ
Formen an. Mit dem gestrigen Antrag ist eine wichtige Initialzündung
zustande gekommen, jetzt müssen Taten folgen", so Sever.
Der Dringlichkeitsantrag, in welchem die Landesregierung
aufgefordert wird, den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds
anzuweisen, den "Mittelstandsfonds" einzurichten, müsse rasch in der
Regierung behandelt und beschlossen werden, dass sind wir unseren
fleißigen Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmern schuldig", erklärt
der Spitzenkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes
Kärnten. "Alleine wenn ich an die Steuergeldvernichtung auf der
Seebühne denke, dann hätte dieses Geld in einem Mittelstandsfonds
schon sehr viel bewegen können", kritisiert Sever und stellt sich
beim "Mittelstandsfonds" bereits eine Förderungswürdigkeit ab einer
Investition von 7.000 Euro vor.
Scharf attackiert wird von Sever die Bundesregierung. Die
Steuerreform der vergangenen Jahre hat die Kleinst-, Klein- und
Mittelunternehmen kaum oder gar nicht entlastet und vor allem
Großkonzerne bevorzugt. "Wir brauchen endlich Maßnahmen zur Stärkung
der Kaufkraft und zur Entlastung der Arbeitskraft, um die lahme
Binnenkonjunktur anzukurbeln. Es ist für mich völlig unverständlich
wie die schwarz-blaue Bundesregierung hier einfach über die
Bedürfnisse der KMU drüberfahren und nur mehr ein Schutzschild für
Großkonzerne bilden kann", so Sever abschließend. (Schluss)
OTS0185 2005-02-22/14:00
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