Bei Grippe: Sofort zum Arzt!

Wien (OTS) - Grippeepidemie wütet immer stärker in Österreich -gefährliche Influenza A massiv im Ansteigen - Ärzte und Apotheker appellieren: bei ersten Influenzasymptomen sofort den Arzt kontaktieren - Grippemedikament Tamiflu(R) wird jetzt von der Krankenkassa bezahlt

Seit 1. Februar 2005, jenem Tag, an dem das virologische Institut den Ausbruch der Grippeepidemie in Österreich bestätigt hat, sind die Krankenstandzahlen rasant gestiegen. Nach neuesten Meldungen ist die Tendenz derzeit gleichbleibend, allerdings bei steigenden Virusnachweisen der echten Grippe. Und so scheint kein Ende der Grippewelle in Sicht.

Vor allem nach dem Tod eines 51-jährigen, dessen Abwehrkräfte durch eine Influenza-Infektion zusammengebrochen waren, und von zwei 49-jährigen Frauen, die versucht haben, die Grippe zu "übertauchen", mahnen Ärzte und Apotheker eindringlich: Bei den ersten Grippe-Symptomen sofort einen Arzt aufsuchen! Denn nur dieser kann die richtigen Behandlungsschritte einleiten. So muss auch das einzige wirksame Grippe-Medikament Tamiflu(R) vom Arzt verschrieben werden, damit es von den Krankenkassen bezahlt wird.

Bei plötzlichen Gliederschmerzen, hohem Fieber und Schüttelfrost stehen die Zeichen untrüglich auf Influenza. Infektionsspezialist Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Graninger: "Wer plötzlich hohes Fieber -also mehr als 38GradC -, Gliederschmerzen und Husten hat, soll sofort den Arzt kontaktieren. Jede Stunde zählt!"

Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer: "Wen die echte Grippe erwischt hat, der sollte sofort mit der Einnahme von Tamiflu(R) beginnen." Denn das einzige ursächlich gegen Grippe wirkende Medikament (Wirkstoff: Oseltamivir) muss so rasch wie möglich genommen werden, um die Virenausbreitung effektiv bekämpfen zu können.

Graninger: "Mit Tamiflu(R) wird die Virusausbreitung im Körper gestoppt, die Patienten müssen weniger leiden und sind früher wieder fit." Um das immer wieder auftretende Missverständnis aufzuklären, dass Grippe-Geimpfte Tamiflu(R) nicht nehmen sollten, ergänzt der Infektionsspezialist: "Tamiflu(R) hilft natürlich auch jenen Patienten, die die Grippe trotz Grippeimpfung bekommen haben."

Grippe trotz Impfung möglich

Eine Influenza-Infektion trotz Grippeimpfung kann auftreten, da die Impfung zwar gegen alle zur Zeit im Umlauf befindlichen Grippe-Stämme immunisiert, der Impfschutz jedoch bei gesunden Menschen nur ca. 85%, bei alten, kranken oder schwachen Menschen rund 65% beträgt.

Und wer nicht geimpft ist? Kann sich noch impfen lassen, sollte jedoch bedenken, dass es bis zum Aufbau des Impfschutzes 10- 14 Tag dauert. Wer während dieser Zeit geschützt sein will, kann Tamiflu(R) vorbeugend nehmen.

"Wenn man nicht geimpft ist, ist Tamiflu(R) die einzige Möglichkeit, sich vor einer Ansteckung zu schützen - vor allem dann, wenn bereits andere Familienmitglieder an der Grippe erkrankt sind", betont Körner die Möglichkeit einer Prophylaxe mittels Tamiflu(R).

Schwere Grippewelle - Stamm A im Ansteigen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Grippe-Viren, wobei drei Haupttypen unterschieden werden: Influenza-Virus A, B und C. Derzeit grassieren in Österreich die Stämme A und B. Am gefährlichsten ist der Typ A. Er verursacht einen besonders schweren Krankheitsverlauf. Und genau dieser Virustyp befindet sich nun dramatisch im Ansteigen.

Der Allgemeinmediziner OMR. Dr. Bahij Kayali, Bezirksärztestellvertreter des 10. Wiener Gemeindebezirks: "Eine schwere Grippewelle tritt nur alle drei bis vier Jahre auf. Heuer scheint dies der Fall zu sein." Auch er empfiehlt, bei den ersten Grippesymptomen sofort den Arzt zu kontaktieren. "Ich bin heuer selbst daran erkrankt, doch dank Tamiflu(R) konnte ich nach wenigen Tagen wieder in meiner Ordination arbeiten."

Über Roche

Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, trägt das Unternehmen auf breiter Basis zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei. Roche ist einer der weltweit bedeutendsten Anbieter von Diagnostika, der grösste Hersteller von Krebs- und Transplantationsmedikamenten und nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein. 2004 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 21,7 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 7,8 Milliarden Franken. Roche beschäftigt rund 65'000 Mitarbeitende in 150 Ländern und unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern. Hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai.

Fotos zum Download sowie links zu weiterführenden Informationen finden Sie unter www.tamiflu.at

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