WK-Vizepräsident Gunzer fordert Installierung eines "Mittelstandsfonds"

Fonds stärkt Klein- und Mittelbetriebe und schafft Arbeitsplätze

Klagenfurt (OTS) - Der freiheitliche Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten, LAbg. Albert Gunzer, zeigte sich heute erfreut darüber, dass der gestern von den Freiheitlichen eingebrachte Dringlichkeitsantrag, dem sich auch die SPÖ anschloss, zur Installierung eines "Mittelstandsfonds" im KWF, einstimmig beschlossen wurde. "Ziel ist es, dass erstmals jeder Unternehmer in Kärnten den gleichen Förderzugang hat. Dadurch wird auch ein großes Potential für mehr Arbeitsplätze geschaffen", so Gunzer. Die bisherige Aktion zur Förderung der KMU`s sei bereits ausgelaufen und habe Unternehmen ab einem Investitionsvolumen von 15.000 Euro gefördert. Gunzer stellt sich beim "Mittelstandsfonds" bereits eine Förderungswürdigkeit ab einer Investition von 10.000 Euro vor. "Denn dann ist auch gewährleistet, dass jeder Unternehmer zu einer Förderung kommt."

Der Dringlichkeitsantrag, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds anzuweisen, den "Mittelstandsfonds" einzurichten, muss in der nächsten Regierungssitzung behandelt werden. Die Speisung des Fonds soll von Mitteln aus dem Zukunftsfonds erfolgen. Weiters soll evaluiert werden, welche Reserven es im KWF noch gibt, verlangt Gunzer "denn jeder Cent muss der Wirtschaft zugute kommen und darf nicht geparkt werden".

Gunzer teilte mit, auch bereits an Landeshauptmann Jörg Haider mit seinem Vorschlag herangetreten zu sein. Dieser befürworte die Förderung der KMU`s und werde in der Landesregierung Gunzers Forderung forcieren. "In Hinblick, dass wir im Herzen der EU liegen und mit vielen Mitbewerbern zu kämpfen haben, hat die Stärkung ALLER einheimischen Betriebe absolute Priorität", erklärte Gunzer.

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