Erdbeben im Iran: 2 MitarbeiterInnen des Internationalen Caritas-Netzwerkes auf dem Weg in die Provinz Kerman

Caritas bittet um Spenden für die Opfer

Wien (OTS) - Nach dem Erdbeben von heute früh sind KatastrophenhelferInnen des Internationalen Caritas-Netzwerkes aus dem 250km entfernten Bam unterwegs nach Zarand, um erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Nach den Erfahrungen der Caritas-KatastrophenhelferInnen aus ihrer Arbeit nach dem Erdbeben in Bam im Dezember 2003, bei dem 30.000 Menschen ihr Leben verloren haben, muss als erste Nothilfe das Überleben der Betroffenen gesichert werden. "Die Menschen brauchen zuerst Lebensmittelpakete und Hilfsgüter des täglichen Bedarfs, damit sie überleben können", berichtet Sabine Wartha, Leiterin der Katastrophenhilfe der Caritas Österreich. Sobald die Genehmigung der Behörden erteilt wird, kann die Caritas vor Ort sofort mit der Verteilung der Hilfsgüter beginnen.

Das Beben um 05.55 Uhr Ortszeit (03.25 MEZ) hatte nach ersten Messungen eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala. Nach Angaben der Regionalregierung Dienstag früh wurden in der Provinz Kerman mindestens 400 Menschen getötet. Mehr als 5.000 wurden nach Berichten des Internationalen Caritas-Netzwerkes verletzt. Einige Dörfer seien verschüttet und waren am Dienstagmorgen noch von der Außenwelt abgeschnitten. Daher ist mit weiteren Opfern zu rechnen.

Die Caritas bittet für die Opfer des Erdbebens im Südosten des Iran um Spenden.
Caritas-Spendenkonto: PSK 7.700 004, BLZ: 60 000 Kennwort: Beben Iran

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