ÖAAB-Hoch: ÖVP-Erfolg im WAFF!

Beschäftigungsgipfel statt WAFF-Jubiläumsfeiern

Wien (OTS) - Wien (ÖAAB-Wien) "Das monatelange Aufzeigen und Thematisieren der wirklich unnötigen 10-Jahres-Selbstbeweihräucherungs-Feiern des WAFF hat Früchte getragen", so reagierte das Kuratoriumsmitglied der Wiener ÖVP und ÖAAB-Landesgeschäftsführer Alfred HOCH auf die Tatsache, dass die groß geplante 10-Jahres-Feier doch in einem normalen Rahmen bleibt. "Es bleibt aber zu hoffen, dass die 600.000 Euro - die heuer aus diesem Grund zusätzlich zum Budgetposten Öffentlichkeitsarbeit flossen - wieder ins normale Budget zurückgeführt und einem sinnvolleren Zweck zugeführt werden", so HOCH.

Die aktuellen Wiener Arbeitsmarktzahlen sind ja wirklich kein Grund zu feiern, sondern sollten Anlass geben, endlich über eine engagierte Arbeitnehmerpolitik seitens der Stadtregierung nachzudenken. "Die arbeitssuchenden Wienerinnen und Wiener aus wahltaktischen Gründen in Schulungen zu stecken, ist vielleicht für das schlechte Gewissen der Wiener SPÖ gut, für den einzelnen Arbeitssuchenden grenzt das aber an Verachtung", so HOCH.

Seit einigen Monaten steigt die Zahl von Schulungsteilnehmern rasant an. Im Dezember 2004 stieg die Anzahl der Schulungsteilnehmer um 49,7% (!), im Jänner 2005 um 54,1% (!). Da Schulungsteilnehmer nicht als arbeitslos gelten, sank damit die Arbeitslosenrate logischerweise deutlich (um 4,6% bzw. um 5,4%). In absoluten Zahlen gab es in Wien im Dezember 2004 bzw. im Jänner 2005 zwar um 4.373 bzw. 5.085 weniger Arbeitslose, gleichzeitig aber 5.516 bzw. 6.337 mehr Personen in Schulungen.

"Der Vorstand des WAFF könnte anlässlich des 10 jährigen Bestehens ein Zeichen gegen diese Strategie setzen und die geplanten Feiern insoweit modifiziert, als dass er zu einem Beschäftigungsgipfel einlädt" so HOCH. Daran sollten alle im Rathaus vertretenen Parteien sowie von Non-Profit-Organisationen teilnehmen. Da könnten dann nachhaltige Konzepte entwickelt werden, um in Zukunft stärker gegen die Arbeitslosigkeit in Wien ankämpfen zu können. "Das Motto könnte lauten: jeder gesparte WAFF-Feier-Euro ist ein gewonnener Euro für den Wiener Arbeitsmarkt", so HOCH abschließend

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