Schabl: Morgen erste Sitzung des NÖ Qualitätsbeirats Rettungswesen

St. Pölten, (SPI) - Morgen Mittwoch, den 23. Februar 2005, findet die erste Sitzung des von NÖ Gesundheitsreferenten LR Emil Schabl angekündigten NÖ Qualitätsbeirats betreffend Alarmierungssystem des NÖ Rettungswesens statt. Das Gremium wird zusammentreten, um einerseits die Probleme der derzeit laufenden Diskussion über das Alarmierungssystem der LEBIG zu bearbeiten und andererseits Vorschläge zur Verbesserung des Rettungswesens insgesamt zu erarbeiten.****

Den Vorsitz führt der Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl. Die Mitglieder sind NÖ Sanitätsdirektion, NÖ Patientenanwaltschaft, NÖ Ärztekammer, Vertreter der Notärzte (für Flugrettung), IVW 4 - Tulln (Katastrophenschutz), NÖGUS, Gemeindevertreterverband ÖVP, Gemeindevertreterverband SPÖ, LEBIG, Rotes Kreuz, ASBÖ und Büro Landesrat DI Josef Plank.

"Die zentralen Schwerpunkte der ersten Sitzung werden die Evaluierung des geltenden Abfragesystems im Hinblick auf Praktikabilität und Plausibilität, die Evaluierung der Ausrückverordnung, Berichte über die derzeitigen Abläufe sowie die Leistungserbringung beim Notarztwagen und dem Rettungs- und dem Krankentransport sein. Kriterien für die Übernahme von Patienten in NÖ Krankenanstalten sowie die Ausbildungsrichtlinien für Leitstellenmitarbeiter der LEBIG sind ebenso Thema", so LR Emil Schabl.

Weiters plant Schabl die Erarbeitung von Qualitätskriterien für Sekundäreinsätze und eines Konzeptes zur Finanzierung der Sekundärtransporte durch den NÖGUS in Abstimmung mit allen Beteiligten. Zusätzlich soll der Qualitätsbeirat einen Bericht erstatten, den der Gesundheitsreferent quartalsmäßig der NÖ Landesregierung zur Information übermittelt. "Persönlich ganz besonders wichtig ist es mir, über eine Beteiligung des Landes an den Betriebskosten der LEBIG nachzudenken. Die Kosten für den laufenden Betrieb der LEBIG im Jahr 2004 haben 4,6 Mio. Euro betragen", so Schabl.
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