"Kreuzwege" im Landhaus

Ausstellungseröffnung mit LSth. Bischof

Bregenz (VLK) - Zwei Projekte, ein Thema. Im Landhaus werden nebeneinander zwei Ausstellungen gezeigt, die sich mit dem Gegenstand und der Bedeutung des Kreuzes auseinandersetzen: "Kreuzweg!? Kreuz weg?!", gestaltet von der Schule Marienberg und "Kreuzweg Hochberg" des Bildhauers Herbert Meusburger. Die Ausstellungen wurden heute, Montag, von Kulturreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof eröffnet.

"Das Kreuz ist ein weltweit verbreitetes Symbol von hoher kultureller und religiöser Bedeutung", sagte Bischof: "Es hat für jeden Einzelnen eine sehr subjektive Bedeutung. Dementsprechend stellen die beiden Ausstellungen sehr unterschiedliche und persönliche Erfahrungsberichte und Bekenntnisse dar."

Für das Projekt "Kreuzweg!? Kreuz weg?!" haben 40 Schülerinnen der Schule Marienberg ihr ganz persönliches Kreuz gestaltet - abstrakt mit Farben und Formen oder in realistischer Weise mit figürlichen und gegenständlichen Fragmenten. Damit zeigen sie ihre Betroffenheit zum Thema Kreuzigung und ihren Weg zu Glaubensinhalten.

Herbert Meusburger hat auf dem Weg zur uralten Kultstätte am Hochberg in Perchtoldsdorf bei Wien einen ungewöhnlichen Kreuzgang geschaffen. Die 13 neuen Stationen integrieren die Kreuzigungsgruppe aus dem 18. Jahrhundert. Anders als diese sind Meusburgers Stationen frei von jedem Pathos. Anhand der Geometrie des Kreuzes entwickelt der Künstler die sich bedingenden Pole Tod und Leben, Trennendes und Verbindendes. Ein Bildband mit Texten des Schriftstellers Felix Mitterer, Beiträgen von Erwin Kräutler und Gustav Schörghofer SJ und Fotos von Manfred Horvath dokumentiert den Kreuzweg Hochberg.

Im Landhaus in Bregenz sind die Kreuzweg-Ausstellungen bis Freitag, 11. März (Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr) zu sehen.

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