Abhörungen: SPÖ weist Scheuch-Vorwürfe entschieden zurück

Schober: Untersuchungsausschuss auf Bundesebene statt Ablenkungsmanöver im Landtag

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Sicherheitssprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Rudolf Schober, weist die Vorwürfe von FP-Klubobmann Kurt Scheuch als "ungeheuerliche und absurde Anpatzungen" entschieden zurück. "Wir haben nichts zu verbergen, stehen aber auch nicht für Ablenkungsmanöver des Landeshauptmannes zur Verfügung. Da kann die FPÖ toben und poltern wie sie will", so Schober.

Die Abhörvorwürfe gehören laut Schober dort untersucht, wo die Zuständigkeit liegt, nämlich auf Bundesebene und nicht im Kärntner Landtag. "Ein entsprechender Antrag der SPÖ auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Parlament liegt vor und kann von der FPÖ jederzeit, wie vollmundig angekündigt, unterstützt werden", so der Kärntner SP-Sicherheitssprecher.

Die SPÖ wolle Aufklärung statt Ablenkungsmanöver, sowohl was die Vorwürfe über Interventionen und Ungereimtheiten bei der Vergabe des EM-Stadions betreffe als auch inwieweit es eine Abhöraktion gegeben habe, die "flächendeckend gegenüber FPÖ-Mitgliedern, wie Landeshauptmann Haider (F) behauptet" habe, erfolgt sei.

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