Weidenholzer besucht Volkshilfe Projekt in Südindien

Wien (OTS) - Der Präsident der Volkshilfe Österreich Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer besucht heute mit den TeilnehmerInnen an der Journalistenreise von "Nachbar in Not" auch das Volkshilfe Projekt in Südindien.

Präsident Weidenholzer nahm an der Indien - Besuchsreise von Bundespräsident Heinz Fischer und seiner Gattin Margit Fischer teil und berichtet, "dass Präsident Fischer bei seinem Empfang für die Hilfsorganisationen in Bangalore äußerst interessiert an den Projekten der einzelnen Organisationen war. Auch seine Frau Margit Fischer zeigte sich von der Schnelligkeit der Maßnahmen und dem Umfang der Hilfsprojekte sehr beeindruckt."

Im Anschluss an den Staatsbesuch besuchen die österreichischen VertreterInnen der "Nachbar in Not"- Organisationen mit den mitgereisten JournalistInnen die Projekte im Gebiet von Nagapattinam, Provinz Tamil Nadu. Heute stehen Projekte der Volkshilfe am Programm, die Volkshilfe arbeitet mit der indischen Schwesternorganisation "People Deveolopment Association" (PDA) zusammen und ist seit dem Tag der Katastrophe (26. Dezember 2004) vor Ort tätig.

Die 12 Dörfer Seruthoor, Kameswarm, Thazanthirivasyl, Vettakaraneruppu, Vizunthamavadi, Velankanni, Akkarapettai, Keechankuppam, Nambiarnagar, Melapedagai, Vellapalam, Koilpattu liegen direkt am Meer, sie wurden alle vom Tsunami zur Gänze erfasst. An die 7.000 Familien leben in diesen Dorfgemeinschaften in großer Armut vom Fischfang und landwirtschaftlichem Erwerb (Reis- und Fruchtanbau) in kleinstem Umfang. Kaum jemand ist offiziell registriert. De facto gehören sie nach wie vor zu Kaste der "Unberührbaren". Die Region ist touristisch nicht erschlossen.

Dazu Präsident Weidenholzer: "Unser Ziel ist es, diese zwölf Dörfer wieder aufzubauen. Im ersten Schritt wurden die Menschen mit Essen, Kleidung und Wasser versorgt und Notunterkünfte gebaut. Nach der Zuweisung von Bauplätzen durch die Regierung werden feste Häuser und Schulen errichtet. Es ist toll zu sehen, was mit dem Spendengeld bereits passiert ist, herzlichen Dank an alle SpenderInnen."

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