Ö3 MEHRscheinchen: "Nachbar in Not" hat Glück gehabt - 100.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe

Wien (OTS) - Ein Radio-Krimi ist heute um 9.00 Uhr zu Ende
gegangen: Eine Woche lang war ganz Österreich auf der Suche nach einem Fünf Euro-Schein mit der Seriennummer N 30 02 55 44 007 im Wert von 100.000 Euro von der Oesterreichischen Nationalbank. Aufgetaucht ist der Schein angeblich in Zell am See, er sollte von der OeNB am Freitag den 18. Februar überprüft werden, aber der Schein war über Nacht plötzlich verschwunden. Der Countdown lief also weiter und da bis heute früh 9.00 Uhr kein Fax mit dem richtigen Schein bei Ö3 eingelangt war, wurde im Ö3 Wecker bei Robert Kratky verlautbart: Die 100.000 Euro gehen an einen guten Zweck, das Geld geht gemäß den Spielregeln an "Nachbar in Not"!

Direktor Dr. Stefan Augustin von der Oesterreichischen Nationalbank:
"Es war eine spannende Ö3-Aktion, ein tolles Finale und zuguterletzt haben wir nicht nur einen Hauptgewinner gefunden, sondern viele denen geholfen wird. Wir freuen uns, dass wir den Hauptpreis an "Nachbar in Not" spenden können. Für uns stand aber immer die Kommunikation der Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten im Vordergrund." Schon bei der MEHRscheinchen-Aktion 2003 fühlte sich rund eine Million ÖsterreicherInnen besser über die damals noch neue Währung und deren Sicherheitsmerkmale informiert. Auch in diesem Jahr konnten wir abermals dafür sorgen, dass sich die Österreicherinnen und Österreicher aktiv mit ihrem Geld auseinander gesetzt haben. Künftig wird es vielen noch leichter fallen, ihre Banknoten mit den einfachen Schritten FÜHLEN-SEHEN-KIPPEN zu überprüfen.

"Einer unserer ersten Aktionäre, Ludwig van Beethoven hat gesagt:
"Immer die Nöte mit den Noten". Ich glaub unser "Beinahe-Gewinner" aus Zell am See kann das gut nachvollziehen und aus diesem Grund schenken wir ihm als kleinen Trost alle Goldmünzen aus der Serie "Die großen Komponisten". ", so Augustin.

MEHR-Schwein gehabt - mit diesen Worten freut und bedankt sich Nachbar in Not über die 100.000 Euro. Herr Dr. Werner Kerschbaum, Stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes: "Wir freuen uns riesig über die 100.000 Euro von der Oesterreichischen Nationalbank und Ö3. Jeder Euro wird im Krisengebiet dringend gebraucht und dieses Geld wird für langfristig angelegte Wiederaufbauprogramme verwendet. Danke!"

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