RFJ-Richter: Vor Geisterfahrern effizient warnen

Mit Verkehrsbeeinflussungsanlagen mittels eigenem Warnzeichen alle Kfz-Lenker erreichen

Linz (OTS) - Die geschäftsführende Landesobfrau des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Oberösterreich, Mag. Silvia Richter, machte heute einen Vorstoß in Sachen Verkehrssicherheit: "In den Verkehrsnachrichten häufen sich die Warnungen über Geisterfahrer. Immer wieder kommt es zu Negativrekordzahlen. Mit dem durchaus sinnvollen Mittel der Information mittels Radio werden durch den heimischen Rundfunk jedoch lediglich Autofahrerinnen und Autofahrer erreicht, die auch Deutsch sprechen", sprach sich Richter in diesem Zusammenhang für die Entwicklung eines eigenen Symboles und Verkehrsschildes aus. ****

Auf vielen Strecken der heimischen Autobahnen ist der Ausbau auf drei Spuren bereits beendet. In weiterer Folge soll es auch zur Installierung von Überkopfbalken kommen. Auch in Oberösterreich werde gerade das Teilstück zwischen Haid und Sattledt auf insgesamt sechs Fahrspuren ausgebaut. "Ich war letzte Woche abends auf der Rückfahrt von Linz, als es im Radio eine Geisterfahrerwarnung gab. Obwohl gerade in jenem Teilabschnitt der neuen Welser Westspange ein Geisterfahrer unterwegs war, wurde ich laufend von Autos mit ausländischen Kennzeichen in rasantem Tempo überholt."

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wäre es überlegenswert anhand von flexiblen Überkopfbalken alle Autofahrer rechtzeitig auch über die Gefahr vor Geisterfahrern zu warnen. "Bei Nebel, schlechter Sicht, rutschiger Fahrbahn, Unfallsituation oder Stau kann bereits jetzt mittels dieser Verkehrsbeeinflussungsanlage die Geschwindigkeit automatisch gedrosselt werden", erläuterte Richter.

Anhand der Statistiken der letzten Jahre sei es für die Verantwortlichen ein Leichtes, zeigte sich die FPÖ-Jugendpolitikerin überzeugt, "die wichtigsten Streckenabschnitte zu eruieren, wo die Überkopfbalken rasch installiert werden müssen." Es bleibe jedoch zu hoffen, dass ein derartiges Vorgehen Österreichs, ein eigenes Warnsymbol zu entwerfen, nicht wieder an der Bürokratie in Brüssel scheitere. (schluss) bt

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