Jahrmann: Land NÖ bewilligt 2 Mio. Euro für aktive Arbeitsnehmerförderung

NÖ Bildungsförderung löst Kurskostenbeitrag als Beihilfe ab

St. Pölten, (SPI) - "Die Erwerbsarbeit vermittelt soziale Anerkennung, bestimmt Lebenschancen und sichert materielle Unabhängigkeit. Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist daher heute die wichtigste Aufgabe", betont LAbg. Josef Jahrmann. Aus Mitteln des NÖ Arbeitnehmerförderungsfonds bewilligte nun das Land NÖ für die "NÖ Bildungsförderung" ein Betrag von bis zu 2 Millionen Euro. "Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in NÖ ist nach wie vor dramatisch und die entscheidende Wende lässt weiter auf sich warten. Jede Maßnahme, die in dieser Situation Arbeitsplätze sichert, ist daher begrüßenswert", so der SP-Abgeordnete weiter. ****

"Ziel der neuen Förderung ist es, wesentlich mehr NÖ ArbeitnehmerInnen effektiver fördern zu können, eine Angleichung der Förderungsmöglichkeiten an andere Bundesländer zu erreichen und einen Beitrag zur notwendigen Bildungsoffensive zu leisten, wodurch berufliche Positionen abgesichert und Aufstiegsmöglichkeiten durch Höherqualifizierung geschaffen werden", erläutert Jahrmann. Derzeit gibt es für ArbeitnehmerInnen, die einen berufsspezifischen Weiterbildungskurs besuchen, einen Kurskostenbeitrag. Da viele dieser Kurse sehr kostenintensiv sind, fühlten sich viele AntragsstellerInnen gegenüber anderen Bundesländern, wo einerseits höhere Fördersummen ausbezahlt werden, andererseits aber auch eine bereiter gefächerte Palette an Kursen gefördert wird, benachteiligt. Ab nun kann ein Förderungshöchstbetrag von maximal 2.640 Euro innerhalb eines Zeitraums von sechs Jahren beim Besuch von Weiterbildungskursen bei anerkannten Bildungsträgern ausgeschöpft werden. Diese Summe kann auch innerhalb eines Jahres beim Besuch entsprechender Kurse zur Gänze in Anspruch genommen werden. Neu ist weiters, dass der Besuch von Vorbereitungskursen für den Hauptschulabschluss als auch für die Studienberechtigungsprüfung gefördert wird.

"Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist eine zentrale Aufgabe, bei der die öffentliche Hand die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen hat, wie u. a. ein breites Angebot an lebensbegleitenden Möglichkeiten des zusätzlichen Erwerbs von Bildung und Qualifikation - der ‚Markt' wird diese Aufgabe nicht übernehmen. Maßnahmen zur Weiterbildung und Höherqualifizierung sind eine ehrliche und faire Chance für ArbeitnehmerInnen ihren Arbeitsplatz zu sichern. In Hinblick auf die wenig erbaulichen Prognosen über die Entwicklung des Arbeitsmarktes sehe ich daher die aktive Arbeitnehmerförderungsmaßnahmen als besonders wichtig an", so LAbg. Jahrmann abschließend.
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