Integrationspolitik: Das Wiener Integrationskonferenz Vernetzungsbüro geht in die Offensive

Wien (OTS) - Das am 30. Oktober eingerichtete WIK-Vernetzungsbüro hat in seiner gestrigen Beirats- Konstitueriungssitzung die Grundlinien seiner Integrationspolitik beschlossen.

Das WIK-Vernetzungsbüro weist Anschuldigungen einiger PolitikerInnen bezüglich der schlechten Positionierung Österreichs an der Pisa-Studie aufgrund der hohen MigrantInnenzahl zurück. Tendenziell werden MigratInnen zu -Sündenböcken für viele ungelöste Konflikte der österreichischen Gesellschaft gemacht.

Das WIK-Vernetzungsbüro sieht die Politik im Bereich Asyl und Bildung sowie der geltende Integrationsvertrag.als mangelhaft. Anstatt solide Lösungsvorschläge zu machen werden elementare Probleme der MigrantInnen verdrängt. Weiters tritt das WIK-Vernetzungsbüro gegen die Diskriminierung der sichtbaren MigrantInnen und fordert den vehementen Kampf für sichtbare Resultate der Integration dieser MigratInnen in wesentlichen Bereichen des Lebens.

Weitere Maßnahmen der oben genannten Bereichen werden so rasch wie möglich von WIK-Vernetzungsbüro eingeleitet um der österreichischen Gesellschaft alternative Lösungsvorschläge vorzustellen.

Folgende Schwerpunktthemen wurden daher für die Umsetzung festgelegt: Asyl- und Bildungspolitik, Integrationsvertrag, Diskriminierung der sichtbaren MigrantInnen

Daher wurden die 15 Mitglieder für den Beirat aus folgenden Bereichen ernannt: Integrations-, Asyl-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, Antirassismus-Arbeit, Gesundheit und Kultur

Die Aktivitäten des WIK-Vernetzungsbüros sind auf drei Säulen durch gemeinsame Projekte aufgebaut:

Die Vernetzung der Vereine ist eine wichtige Vorraussetzung um die vorhandenen Synergien zu maximieren: Ist-Zustand zwischen den Vereinen: Die meisten Vereine wurden ins Leben gerufen, um ihre -Nationalität zu pflegen und sich vor Assimilierung und -fremden Einflüssen zu schützen. Für das WIK- Vernetzungsbüro bedeutet Vernetzung Kontakte und Solidarität mit -Anderen zu pflegen damit diese Ghettoisierung abgebaut werden kann.

Eine der wichtigsten Säulen des WIK-Vernetzungsbüros liegt in der Hilfestellung für MigrantInnen bei der Bewältigung ihrer Lebensprobleme und in der Herstellung der stabilen Projekte. Das Vernetzungsbüro sieht es als seine Aufgabe die Interessen der Mitgliedervereinen zu vertreten und sie bei der Suche nach Subventionsmöglichkeiten sowie Begünstigungen zu unterstützen.

Integrationskurs ist eine Sache der Änderung der Mentalität und der Gesetzgebung. Und diese benötigt unbedingt eine sehr starke Medienarbeit, eine perfekte und funktionierende interne und externe Kommunikation sowie einen Austausch von Information und Wissen.

Das WIK-Vernetzungsbüro ist im Folge der Umwandlung des Wiener Integrationsfonds in das Magistrat 17 Integrations- und Diversitätsangelegenheiten, von mehr als 125 Organisationen im MigrantInnenbereich gegründet worden.

Dieses Vernetzungsbüro der Wiener Integrationskonferenz gilt als:

  • Einrichtung zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen MigrantInnenorganisationen selbst und zwischen MigrantInneorganisationen und anderen Einrichtungen der Stadt Wien.
  • Es ist eine Kontaktstelle zur Stadt Wien, zu anderen NGOs und Regierungsorganisationen.
  • Ein meinungsbildendes Forum der MigrantInnenorganisationen.
  • Vernetzung und Beratung der NGOs im MigrantInnen- und Integrationsbereich.

Rückfragen & Kontakt:

WIK-Vernetzungsbüro:
www.vernetzungsbuero.at
Nasila Berangy
Tel.: 01/606 41 29
E-Mail: info@wik-vernetzungsbuero.at

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