OMV Aktien notieren zukünftig ausschließlich an Wiener Börse

OMV stellt Antrag auf Delisting von Frankfurt und Münchner Wertpapierbörse - Erhöhung der Liquidität durch ausschließliche Notierung im Xetra(R) System der Wiener Börse

Wien (OTS) - OMV, Mitteleuropas führender Öl- und Gaskonzern, hat das Delisting der OMV Aktien von der Wertpapierbörse Frankfurt und München beantragt. An diesen Börsen beträgt der durchschnittliche Anteil am Gesamtumsatz mit OMV Aktien weniger als 1%. Durch die ausschließliche Notierung an der Wiener Börse erwartet sich die OMV eine verbesserte Liquidität zugunsten aller Markteilnehmer. Dadurch werden sowohl Kosten als auch administrativer Aufwand reduziert, ohne jedoch Transparenz oder Publizitätskriterien zu beinträchtigen.

OMV Aktiengesellschaft (ISIN: AT0000743059), mit Firmensitz in Österreich, notiert seit 1987 an der Wiener Börse. Seit dem Börsegang notiert die Aktie auch an den deutschen Wertpapierbörsen Frankfurt und München. 1999 führte die Wiener Börse das von Deutsche Börse entwickelte und betriebene elektronische Handelssystem Xetra(R) ein. Durch diese elektronische Handelsplattform wird Liquidität gebündelt und Transaktionen mittels eines transparenten elektronischen Orderbuches sind außerhalb der Auktionszeiten möglich. Das professionelle Betreuungssystem der Wiener Börse durch Specialists und Market Maker garantiert hohe Liquidität und effiziente Ausführung aller internationalen Order in OMV Aktien.

Die Bestimmungen des Prime Market der Wiener Börse und der Österreichische Corporate Governance Kodex gewährleisten, dass die OMV auch weiterhin alle internationalen Kriterien der Transparenz und Publizität im Interesse aller unserer Investoren und des Kapitalmarktes erfüllt. Weiters gelingt durch die Konzentration auf einen einzelnen liquiden Markt eine Reduzierung der Kosten und des administrativen Aufwands.

Hintergrundinformation: OMV Aktiengesellschaft

Mit einem Konzernumsatz von EUR 7,64 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 6.137 im Jahr 2003 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 7 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Öl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig mit dem Ziel den Marktanteil 2001 bis 2008 auf 20% zu verdoppeln. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich 41 Mrd m" in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV besitzt integrierte Chemie- und Petrochemiebetriebe und ist zu 25% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, sowie 10% an der ungarischen MOL.

Mit dem Abschluss der Übernahme der Aktienmehrheit an Petrom durch die OMV im Dezember 2004 entsteht der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 340.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Mio Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.394 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 18%. Petrom wird in der Bilanz 2004 konsolidiert werden: Bereits für 2005 sollte die Petrom zum Ergebnis der OMV beitragen.

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