Oxonitsch: "Wien ist in guten Händen!"

Bartenstein wartet auf Wirtschaftsaufschwung, Stadt Wien hat längst gehandelt

Wien (SPW-K) - "Die Wiener ÖVP braucht sich um Wien keine Sorgen
zu machen - die Stadt ist in guten Händen", reagierte heute der Chef des Wiener SP-Rathausklubs, Christian Oxonitsch, auf Aussagen der ÖVP. "Was Tschirf und Co allerdings viel mehr Kopfzerbrechen bereiten sollte, ist die Politik ihrer VP-Kollegen im Bund: Denn die sind gerade dabei, mit ihrer Verzögerungspolitik - beispielsweise beim Thema Zentralbahnhof - Wien schweren wirtschaftlichen Schaden zuzufügen." ****

Wenn die Wiener ÖVP befürchte, das Thema Donaukanal sei für die Stadt ein "Orchideenthema", so sei sie daran erinnert, dass ihr eigener Obmann Schüssel seinerzeit die gravierenden Probleme am Arbeitsmarkt als "Micky-Maus-Thema" abgetan habe, so Oxonitsch weiter. "Das ist für alle Menschen, die keine Arbeit haben, ein Schlag ins Gesicht. Während Arbeitsminister Bartenstein erst gestern eingestanden hat, dass der Bund in diesem Bereich nichts tut, außer auf den Wirtschaftsaufschwung zu warten, hat Wien längst erfolgreich Maßnahmen gesetzt und neue Jobs in der Stadt geschaffen. Das sollte der Wiener ÖVP eigentlich zu denken geben."

Darüber hinaus habe auch das Thema Stadtentwicklung selbstverständlich einen wichtigen Stellenwert, so Oxonitsch. "Und da denken wir über den Donaukanal weit hinaus und erschließen neue Entwicklungsgebiete entlang der U2-Achse, am Flugfeld Aspern oder auch bei den Aspang-Gründen." Für die Entwicklung der Stadt sei aber auch eine adäquate Straßenanbindung durch die Verlängerung der S1 von großer Bedeutung. "Und da ist die Haltung Wiens klar: Wir präferieren eine innenliegende Trassenvariante und fordern aus Umweltschutzgründen die Führung der Straße sowie der 6. Donauquerung in Tunnellage."

Bedauerlich sei weiters, "dass auch wichtige Reformschritte im Wiener Gesundheitsbereich offenbar völlig spurlos an der Wiener ÖVP vorbeigegangen sind", so Oxonitsch. "Hier klappt offensichtlich die innerparteiliche Kommunikation in der Wiener ÖVP nicht - denn es hat auch aus der ÖVP durchaus konstruktive Beiträge zu diesem Thema gegeben." (Schluss)

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