Spendenabsetzbarkeit: Erster Erfolg für Hilfswerk-Initiative

Vertreter der NPOs und Finanzminister Grasser einigten sich bei Spendengipfel auf gemeinsame Vorgangsweise

Wien (OTS) - Der heutige Spendengipfel im Finanzministerium, der
auf Initiative von Hilfswerk-Präsident Othmar Karas zustande kam, markiert eine Trendwende in der Sache "Spendenabsetzbarkeit". Denn Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Vertreter von Non-Profit Organisationen (Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas, Rotes Kreuz, Nachbar in Not, Interessensvertretung gemeinnütziger Vereine) einigten sich auf eine gemeinsame Vorgangsweise bei der Entscheidungsfindung über eine zukünftige gesetzliche Regelung. Noch im März soll eine gemischte Arbeitsgruppe mit Experten aus Finanzministerium und NPOs zusammenkommen und bis zum Sommer entscheidungsreife Modelle präsentieren. Vor Jahresende soll schließlich eine Regierungsentscheidung getroffen werden.

"Ich freue mich, dass wir von der Konfrontation und einem sturen ,Nein’ weg sind", zeigte sich Hilfswerk-Präsident Othmar Karas nach dem Gespräch optimistisch. "Der Finanzminister hat Verhandlungen mit offenem Ausgang zugestimmt. Wir sind überzeugt, dass wir ihn mit unseren Argumenten letztlich überzeugen werden."

Den heutigen Spendengipfel hatten Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Hilfswerk-Präsident Othmar Karas im Jänner vereinbart. "Wir versuchen gemeinsam eine Lösung für die Spendenabsetzbarkeit zu finden, die auch realisierbar ist. Ziel ist es, vom letzten Platz Europas weg zu kommen.", so Karas abschließend.

Fotos zum heutigen Spendengipfel liegen im Pressebereich von www.hilfswerk.at zum kostenlosen Download bereit.

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