Scheuch: Privatspenden müssen absetzbar werden

Grasser unter Zugzwang!

Wien, 2005-02-16 (fpd) - "Wie eine aktuelle IHS-Studie belegt, könnte durch die Absetzbarkeit von privaten Spenden das Spendenaufkommen sogar erhöht werden und somit der von Grasser befürchtete Steuerausfall mehr als kompensiert werden. Es gibt also überhaupt keinen Grund mehr zu einer steuerrechtlichen Differenzierung zwischen Spenden von Unternehmen und von Privatpersonen. Die FPÖ fordert weiterhin vehement die Gleichstellung!", stellte FPÖ-Generalsekretär NAbg. DI Uwe Scheuch heute gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst fest. ****

Die budgetären Auswirkungen einer steuerlichen Absetzbarkeit von Privatspenden wären erstens nur äußerst gering und zweitens würde die dadurch bewirkte erhöhte Spendenfreudigkeit jeglichen Steuerausfall mehr als kompensieren, so Scheuch mit Verweis auf die IHS-Studie. "Privatpersonen spenden in Österreich mehr als 10 mal so viel wie Unternehmen. Ich sehe also nicht ein, wieso Grasser dieses große Herz der Österreicher und Österreicherinnen im Vergleich zu Unternehmen weiterhin schlechterstellen will", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär die rigide Haltung des Finanzministers.

Scheuch forderte Grasser auf, diesen "gesellschaftlichen Wohlfahrtsgewinn der Absetzbarkeit" zu nutzen und somit die finanzielle Unterstützung vieler Hilfsorganisationen zu gewährleisten. Die FPÖ sei dagegen, die Großherzigkeit der Bevölkerung mit Grassers Hartherzigkeit zu vergelten. "Der Finanzminister sollte endlich die Gleichstellung zwischen Unternehmer und Privatpersonen erlauben und nicht mit zweierlei Maß messen -damit ist gerade er noch nie gut gefahren!", erklärte FP-Generalsekretär Scheuch abschließend!

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