Seeber für grenzüberschreitende Projekte Österreich-Deutschland- Schweiz

Einsatz für Fortführung von Interreg IIIA

Brüssel, 16. Februar 2005 (ÖVP-PD) "Vorarlberg schafft mit Erfolg. Auch als kleinstes Bundesland Österreichs kann man auf EU-Ebene ganz vorne mitmischen. Das verdanken die Vorarlberger vor allem ihrem Landeshauptmann Herbert Sausgruber, dem es in nur drei Jahren gelungen ist, mehr als 11,3 Millionen Euro aus dem Interreg IIIA-Programm 'Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein' zu lukrieren. Damit sind rund 70 Prozent der von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellten Mittel in 77 grenzüberschreitenden Projekten gebunden", freut sich der ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Richard Seeber über die positive Bilanz Vorarlbergs. ****

Auf Bürger und Wirtschaft im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz hätten solche Projekte und vor allem die effiziente Verwendung der EU-Mittel überaus positive Auswirkungen gehabt. Im Regionalausschuss des Europäischen Parlaments setzt sich Seeber gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Andreas Schwab (CDU) aus Baden-Württemberg für die Fortführung grenzüberschreitender Zusammenarbeit an den so genannten 'alten Binnengrenzen' am
Bodensee und entlang des Alpen- und Hochrheins ein. "Die derzeitige deutsche Bundesregierung will nur mehr EU-Regionalförderungen für die neuen Binnen- und Außengrenzen, also beispielsweise für die Grenzregionen zu Polen oder Tschechien. Das reicht nicht. Die
'alten Binnengrenzen' müssen auch weiterhin Förderungen erhalten", fordern Seeber und Schwab.

Erst unlängst wurden im Rahmen dieses Interreg IIIA-Programms auch acht neue grenzüberschreitende Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von über 2,6 Millionen Euro beschlossen. Nutznießer sind die Sektoren wirtschaftliche Entwicklung, Tourismus, Umwelt- und Naturschutz und Bildung. "Davon profitiert die gesamte Region, die vor allem auf Tourismus ausgerichtet ist. Deshalb ist es umso wichtiger, auch künftig auf diese wichtige Unterstützungsprojekte bauen zu können", so der Tiroler Europaabgeordnete.

"Gerade Nettozahler wie Österreich und Deutschland müssen darauf achten, dass es zu wirksamen Rückflüssen aus unseren EU-Beiträgen kommt. So ein Rückfluss ist auch dieses Interreg-Programm, das noch bis 2008 läuft und unbedingt fortgesetzt werden muss", betonte Seeber. Abschließend bedankte sich der ÖVP-Europaparlamentarier ausdrücklich bei dem Vorarlberger Landeshauptmann und seinen Mitarbeitern für deren unermüdlichen Einsatz: "Vorarlberg ist ein Musterbeispiel für gelebte und aktive europäische Zusammenarbeit über die nationalen Grenzen hinweg. Zu so einer grenzüberschreitenden Nachbarschaftspolitik kann man nur gratulieren", sagte Seeber abschließend.

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