Rosenkranz für schärfere Kontrollen bei Abgabe von Drogenersatzmitteln

Erhöhung der Mindeststrafen für Dealer

Wien (OTS) - Die Landesparteiobfrau der FPÖ Niederösterreich Barbara Rosenkranz sprach sich heute für schärfere Kontrollen bei der Abgabe von Drogenersatzpräparaten aus. ****

Das Motto "Therapie statt Strafe" habe nur dann Sinn, wenn die Therapie auch streng kontrolliert werde, sagte Rosenkranz, die auch Gesundheitssprecherin der FPÖ ist. Die meisten Todesfälle in Niederösterreich im Drogenmilieu würden auf die unkontrollierte Abgabe von Drogenersatzmitteln zurückgehen. Daher müsse hier wesentlich schärfer kontrolliert werden. Es sei völlig widersinnig, wenn sich jemand in ein Therapieprogramm begebe, sich dann aber niemand darum kümmere, ob er diese Therapie auch tatsächlich durchführe.

Rosenkranz forderte in diesem Zusammenhang auch ein schärferes Vorgehen gegen den Drogenhandel. So müßten die Mindeststrafen für Dealer erhöht werden. Eine lebenslange Höchststrafe schrecke kaum jemanden ab, da sie in der Realität so gut wie nie ausgesprochen werde. Eine empfindliche Erhöhung der Mindeststrafen hingegen hätte eine deutlich abschreckende Wirkung. (Schluß)

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