VP-Pfeiffer: Betriebserweiterungsgebiete bleiben Stiefkinder

Kein Wunder wenn Wiener Arbeitslosenzahlen explodieren

Wien (VP-Klub) - "Für die Wiener Sozialdemokraten ist Wirtschaften noch immer ein Fremdwort. Das wurde heute in der Sitzung des Gemeinderatsausschusses klar. Es gibt weiterhin nur Förderungen für die kommunale Infrastruktur in Gebieten geförderten Wohnbaus. Die Betriebe sollen sich Zubringerstraßen, Ver- und Entsorgung mit Nutz-, Brauch und Heißwasser selber bezahlen oder gleich gar nicht in Wien ansiedeln", meinte ÖVP Wien LAbg. Gerhard Pfeiffer zum Ergebnis seines Antrages für die Infrastrukturentwicklung im Bereich der angedachten Bio Forschungs-, Verfahrens- und Produktionsclusters Heiligenstadt.

Achttausend Arbeitsplätze könnten in Döbling im Bereich des aufgelassenen Frachtenbahnhofes Heiligenstadt in dieser umwelt- und arbeitsplatzfreundlichen Zukunftstechnologie entstehen. Und sie werden im 19. Bezirk auch gebraucht, da 22.000 Auspendler zu den Arbeitsstätten außerhalb sowohl die Verkehrssituation belasten, als auch die Kaufkraft des Bezirkes dezimieren.

Ein Antrag von Gemeinderat Pfeiffer, zunächst die Mittel für die Planung der gesamten Infrastruktur frei zu machen, als auch in den Folgejahren für die Finanzierung der Zubringerstraße, der Abfahrt vom Nordknoten in den Clusterbereich, eine zusätzliche Brücke über den Donaukanal und die Errichtung der Wasserzubringer und Kanäle, die Neugestaltung des öffentlichen Verkehrs und eines Grünraumkonzeptes einzuplanen, wurde ausweichend bis abschlägig beantwortet.

Pfeiffer: "Nicht einmal das Bemühen, zu überlegen in Zukunft Betriebserweiterungsgebiete so wie Wohngebiete zu behandeln wurde zugestanden. Das ist in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ein echtes Armutszeugnis für die Wiener Stadtregierung und konterkariert alle Sprüche über die Wirtschaftsförderung in Wien."

Details über das Projekt Bio-Cluster Heiligenstadt finden Sie unter http://www.bitds.at

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