ARBÖ: Achtung beim Wegschaufeln von patzigem Schnee

Wer Straßen oder Gehsteige durch Schnee gröblich verunreinigt, riskiert Geldstrafen

Wien (OTS) - Frau Holle hat weite Teile Österreichs mit einer dicken Schichte Schnee zugeschneit. Aufgrund der herrschenden Temperaturen ist die weiße Pracht besonders patzig und schwer. Der ARBÖ warnt: Wer das Auto von der Schneelast befreit und die Schaufelladungen Schnee landen auf Straße oder Gehsteig, dem drohen Geldstrafen bis zu 726 Euro.

Zwei Fälle sind beim Wegschaufeln zu unterscheiden: wer Straßen, Gehsteige oder Gehwege gröblich verunreinigt, riskiert eine Geldstrafe bis zu 72 Euro. Noch teurer wird es, wenn zusätzlich zur starken Verunreinigung auch noch die Sicherheit anderer Straßenbenützer gefährdet wird. Dann kann es noch einmal bis zu 726 Euro an Geldstrafe kosten. Wer Pech hat, wird für beides belangt.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich zur Strafe kann man auch noch dazu verpflichtet werden, die Kosten für die Entfernung der verursachten Verunreinigung zu bezahlen.

Schon zwei bis drei Schaufeln Schnee können "gröblich verunreinigen"

Die Schlüsselfrage, ab welcher Schneemenge mit einer Bestrafung zu rechnen ist, beantwortet die ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger: "Wer mehr als einen Kubikmeter Schnee auf die Straße schaufelt, kann schon der gröblichen Verunreinigung bezichtigt werden. Nach Interpretation des Verwaltungsgerichtshofes könnte das bereits bei nur zwei bis drei Schaufeln Schnee passieren!"

Der ARBÖ appelliert an die Autofahrer, den Schnee nicht auf nebenstehende Fahrzeuge zu schaufeln, sondern beispielsweise auf vorhandene Schneehaufen oder in Parkplatzzwischenräume.

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