MIEDL: VORMERKFÜHRERSCHEIN BRINGT MEHR VERKEHRSSICHERHEIT

Ziel ist und bleibt, Zahl der Verletzten und Toten im Straßenverkehr zu reduzieren

Wien (ÖVP-PK) - In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses steht unter anderem der Vormerkführerschein auf der Tagesordnung, der für ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Werner Miedl mehr Verkehrssicherheit bringt und eine Trendumkehr in der österreichischen Verkehrspolitik bewirken soll. "Wir setzen ab nun auf vorbeugendes Erziehen statt nachträglichem Entziehen, mittels pädagogisch richtigem Strafen. Das bedeutet, dass der Staat in Hinkunft ganz bewusst auf erhöhte Strafgelder verzichtet und in verhaltensändernde Maßnahmen für ‚sündige’ Verkehrsteilnehmer investiert", so Miedl heute, Dienstag. "Unser wichtigstes Ziel ist und bleibt, die Zahl der Verletzten und Toten im Straßenverkehr zu reduzieren." ****

Unfallträchtige Delikte wie zu geringer Abstand, Nicht-Anschnallen eines Kindes, gewisse Alkoholdelikte und bestimmte Vorrangverletzungen werden künftig vorgemerkt, sie ziehen im Wiederholungsfall strengere Maßnahmen nach sich. Künftig wird der Strafreferent die Möglichkeit haben, als Folge für das Fehlverhalten des Verkehrsteilnehmers maßgeschneiderte Schulungen zu verhängen, führte Miedl weiter aus. "Der Bogen spannt sich dabei von Nachschulungen und Erste-Hilfe-Kursen über Perfektionskurse, Schulungen über gesetzmäßige Beladung bis hin zum Nachpauken in Sachen Straßenverkehrsordnung." Extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen und schwere Alkoholdelikte werden einem Sonder-Sanktionsmodell unterzogen.

EUROPAWEITE AUFMERKSAMKEIT FÜR ÖSTERREICHISCHES MODELL

Der ÖVP-Verkehrssprecher regt an, diese Form des Modells innerhalb einer angemessenen Frist zu evaluieren und, falls notwendig, an die Gegebenheiten anzupassen. "Klar ist, dass wir mit diesem Modell europaweit auf uns aufmerksam machen und überzeugte "Flensburger" (= deutsches Führerschein-Modell) das direkt wirksame pädagogische Modell der Österreicher wohl auch gerne für sich haben würden." (Schluss)

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