Stricker: klasse:zukunft größte und umfassendste Diskussion in Bildungsfragen

Reformdialog stellt bedeutsame Zwischenstation in der Weiterentwicklung des Schulwesens dar

Wien (OTS) - Die vor mehr als einem Jahr von Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer gestartete Diskussionsoffensive klasse:zukunft wurde die größte, breiteste und umfassendste Diskussion in Bildungsfragen, die es jemals im österreichischen Bildungswesen gegeben hat.

Der heutige "Reformdialog Bildung" stellt eine sehr bedeutsame Zwischenstation in der Weiterentwicklung unseres Schulwesens dar. Die mehr als 5 Stunden dauernde Diskussion aller relevanter politischer und fachlicher Vertreter war vor allem durch Fachkompetenz geprägt, was Hoffnung gibt, dass in sachlicher Form weitere optimierende Diskussionen folgen, die dem Schulwesen förderlich sind.

Schon vor PISA hat Bundesministerin Gehrer ausgehend von den laufenden Beobachtungen und Erhebungen, sowie aus vielen Rückmeldungen als erste Unterrichtsministerin nicht primär Organisationsveränderungen aufgegriffen, sondern den Mut aufgebracht, die wesentlich komplexeren, sensibleren und daher auch schwierigeren Fragen der inneren Abläufe in unserem Schulwesen aufzugreifen, zu durchleuchten und mit Neuorientierungen erfolgreich in Angriff zu nehmen. Dadurch wurden bereits erhebliche inhaltliche Veränderungen in allen Schularten eingeleitet.

"Die heute von Bundesministerin Gehrer vorgelegten weiteren Schritte sind eine erfolgversprechende Weiterentwicklung des bisher beschrittenen Weges und werden sicher noch mehr Effizienz und Nachhaltigkeiten bringen, als die von einzelnen Bereichen immer wieder vorgeschlagenen organisatorischen Veränderungen", stellt der Amtsführende Präsidenten des Landesschulrates für Niederösterreich Adolf Stricker fest.

Wie mit den zu erwartenden geänderten Abstimmungsmodalitäten im Nationalrat durch die jeweiligen Mehrheiten umgegangen wird und wie sich dies auf das tägliche schulische Geschehen vor allem hinsichtlich Kontinuität, Kalkulierbarkeit und Verlässlichkeit unseres gesamten Schulwesens auswirken wird, wird die Zukunft zeigen.

Jedenfalls wird von allen am schulischen Geschehen direkt Beteiligten erwartet, dass die in den letzten Monaten teilweise sehr emotionalisierten, oft indoktrinierenden und vielfach verunsichernden Diskussionen auf die notwendige und heute auch gezeigte, dem schulischen Geschehen förderliche Sachlichkeit zurückgeführt werden und auch dort verbleiben.

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