Liberty Alliance veröffentlicht zweite Spezifikation zum Web Services Framework

New York (ots/PRNewswire) - - Neue Ausgabe bietet Unterstützung für SAML 2.0 und markiert einen signifikanten Schritt bei der Konvergenz von Identitäts-Spezifikationen

Liberty Alliance Project -- Liberty Alliance, das globale Konsortium für offene föderale Identitäts-Standards und Identitäts-basierte Web-Dienste, stellte heute den öffentlichen Entwurf des ID-WSF 2.0 vor, einem Framework der zweiten Generation für Identitäts-basierte Web-Dienste.

Das öffentlich verfügbare Framework wurde erweitert, um die Unterstützung für SAML 2.0 zu integrieren; damit wird speziell definiert, wie SAML 2.0 Assertionen verwendet werden können, um Identitäts-Informationen zwischen Identitäts-basierten Web-Diensten zu kommunizieren. Die heute veröffentlichten Informationen reflektieren die fortwährende Kooperation zwischen der Liberty Alliance, OASIS und anderen globalen Standardisierungs-Organisationen bei der Integration von anerkannten offenen Standards in die Liberty-Spezifikationen, um beim Vorantreiben der Konvergenz von Identitäts-Spezifikationen zu helfen. Entwickler wenden sich zunehmend SAML 2.0 zu und können jetzt oder zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft, die ID-WSF Spezifikationen implementieren, um interoperable Identitäts-basierte Web-Dienste einfacher und sicherer zu verwalten.

"Erfolgreiches Identitäts-Management ist zu einem kritischen Faktor bei der Entwicklung von Anwendungen und das notwendige Fundament für die Inbetriebnahme von Web-Diensten geworden," analysiert George Goodman, Präsident von Liberty Alliances Management Board und Direktor des Visualization and Trust Lab von Intel. "Diese Spezifikationen bieten eine Vorlage für das Vorantreiben der Konvergenz zwischen föderalen Identitäten und den Spezifikationen für Web-Dienste; ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu vollständiger Interoperabiliät."

Gerry Gebel, Senior Analyst bei der Burton Group fügt hinzu, "SAML 2.0 ist ein signifikanter Konvergenz-Punkt bei der Evolution föderaler Standards. Es ist wichtig, dass Anbieter und andere, in den Entwicklungs-Prozess der Standards involvierten Organisationen, eine klare Marschrichtung vorgeben, um diese aktuelle Version von SAML zu unterstützen."

Ein Phasen-Ansatz unterstützt die schnelle Einführung

Die heutige Ankündigung ist Teil eines Liberty Alliance Leitfadens für WSF 2.0-Spezifikationen, die in Phasen freigegeben werden, um die schnelle Umsetzung in der Industrie zu vereinfachen. Die erste Phase konzentriert sich auf die Unterstützung von SAML 2.0. Die zweite und dritte Phase, die bis zum Ende des Jahres 2005 vollständig fertig gestellt sein sollen, enthalten mehrere signifikante neue Leistungsmerkmale; diese sollen beim Implementieren noch mehr Funktionalitätstiefe aufweisen, einschliesslich der Fähigkeit, benutzerdefinierte Web-Dienste sowie die von den Services Groups innerhalb der Liberty Alliance entwickelten Dienste wirksam ein zu setzen.

Die Spezifikationen basieren auf den Richtlinien aus dem Marktanforderungs-Prozess von Liberty, zu dem die Liberty-Mitglieder mit Einsatz-Beispielen und -Notwendigkeiten beitragen. Zu den speziellen Erweiterungen gehören:

  • Anmeldung/Benachrichtigung: Erlaubt es Nutzern von Web-Diensten automatische Benachrichtigungen über Änderungen vom Anbieter der Web-Dienste zu abonnieren; dies automatisiert den Prozess und erleichtert die Auslieferung und Steuerung für die Endbenutzer
  • Gruppen: Bietet Unterstützung für solche Szenarien, in welchen die Mitgliedschaft in einer Gruppe (z.B.. einer Fussballmannschaft, Management-Team, usw... ) Auswirkungen auf die Online-Interaktionen des Endverbrauchers hat; damit bekommen Einrichter die Möglichkeit, den Endbenutzern erweiterte Dienste anzubieten
  • Hauptreferenzen: Erlaubt es den Benutzern, eine Liste solcher Freunde und Kollegen zu erstellen und zu pflegen, mit denen sie Online interagieren möchten (z.B. Fotos zeigen, einen bestimmten Platz finden, Adressen gemeinsam nutzen, Infos, usw.); dies eröffnet signifikante neue Gelegenheiten für personifizierte Dienste und erlaubt es Endbenutzern,ihre Web-Erfahrung ganz einfach zu gestalten
  • Intelligenter Client: Definiert/profiliert Mechanismen zur Identitäts-Verwaltung, wobei die Einheit des Anwenders erweiterte Fähigkeiten nutzt(verfügbar wenn die Einheit On/Offline ist); dies ermöglicht Web-Dienste über eine Vielzahl von Einheiten und Interoperabilität über Systemgrenzen hinweg, was die Möglichkeiten für zusätzliche Arten von starken Authentifizierungs-Mechanismen erweitert - Smartcards, SIM-Einheiten, usw.

Geschichte der Liberty Alliance und Web-Dienste

Die Spezifikationen der Web-Dienste, erstmals vorgestellt im April 2003, werden bereits in vielen Organisationen rund um den Globus eingesetzt. Die ersten Tests zur Überprüfung der Interoperabiliät der Spezifikation wurden im Oktober 2004 fertig gestellt; zu diesem Zeitpunkt illustrierten mehrere Unternehmen ihre Unterstützung; zu diesen Firmen gehörten Hewlett-Packard, Nokia, Novell, NTT, Sun Microsystems und Trustgenix.

Entsprechend der Untersuchung von The Yankee Group in 2004 über Enterprise Web Services, befindet sich die Adoption von Web-Diensten immer noch in einem frühen Stadium. Obgleich 48 Prozent aller befragten Firmen bereits Web-Dienste in Betrieb haben, sagten 39 Prozent, dass sie Web-Dienste innerhalb der nächsten 12 Monate in Betrieb nehmen wollen. Bei den meisten dieser Web-Dienste wird das Thema Identität eine kritische Rolle spielen. Libertys Architektur liefert einen standardisierten Identitäts-Layer, auf dem solche Dienste aufbauen können; dies stellt, innerhalb wie ausserhalb der Unternehmensgrenzen, die Interoperabiliät und Flexibilität für die Implementierung sicher sowie die einfache Handhabung und viele Optionen für die Endbenutzer.

"Föderal lautet das organisatorische Prinzip für Web-Dienste und der Markt versteht diesen Zusammenhang problemlos," bestätigt Goodman. "Durch das Vorantreiben der massgeblichen Spezifikationen für den Verbund, durch unsere Arbeit mit OASIS, und Web-Dienste, demonstriert Liberty wieder einmal seine Vision und Autorität auf dem Identitäts-Markt und zeigt seine Verpflichtung, sich auf die Konvergenz zu konzentrieren - wann immer und wo immer möglich."

Über die Liberty Alliance

Liberty Alliance (http://www.projectliberty.org) ist eine Allianz von mehr als 150 Firmen, Non-Profit-Unternehmen und staatlichen Organisationen rund um den Globus. Das Konsortium hat zur Aufgabe, einen offenen Standard für föderale Netzwerk-Identität zu entwickeln, der alle aktuellen und zukünftigen Netzwerkeinheiten unterstützt. Föderale Identität bietet Unternehmen, Regierungen, Mitarbeitern und Verbrauchern einen bequemeren und sichereren Weg, die eigenen Identitäts-Informationen in der heutigen digitalen Wirtschaft unter Kontrolle zu haben; das ist eine Schlüsselkomponente beim Vorantreiben des e-Commerce, personalisierten Datendiensten sowie Web-basierten Diensten. Die Mitgliedschaft steht allen kommerziellen und nicht-kommerziellen Organisationen offen.

Kommentare von Mitgliedern:

"Als weltführendes Unternehmen für Software-Lösungen zum Management von Identitäten und Zugriffsberechtigungen, unterstützt CA die Liberty ID-WSF-Spezifikationen. Die Unterstützung dieser Standards -- dazu gehören bereits SAML 1.0, 1.1, 2.0, Liberty ID-FF 1.1, 1.2, UDDI, WS-S und SPML 1.0 -- werden CA-Kunden in die Lage versetzt, Identitäts-basierte Dienste zur Unterstützung von internen und föderalen Geschäftsanforderungen flexibel zu erstellen, veröffentlichen, entdecken und benutzen."

-- Gavenraj Sodhi, Produkt-Manager bei eTrust Security Management, Computer Associates

"HP blickt auf eine langwährende Verpflichtung bei der Unterstützung für und Weiterentwicklung von offen Standards zurück, einschliesslich der aktuellen Arbeit mit der Liberty Alliance für ID-WSF Version 2.0. Die HP-Lösungen OpenView Identity Management mit SAML, Liberty ID-FF und Liberty ID-WSF-Unterstützung unterstreichen HPs Verpflichtung, Kunden mit Lösungen zu helfen, die auf offen Standards, Interoperabiliät und Einfachheit der Integration beruhen."

-- Todd DeLaughter, Vize-Präsident und General Manager, Management Software Business, Hewlett-Packard

"Die Veröffentlichung der Spezifikationen des Identity Web Services Framework durch die Liberty Alliance zeigt wieder einmal die Fähigkeit der Organisation, reale Geschäftsprobleme in gut definierte offene Spezifikationen zu übersetzen. Nokia ist ein engagierter Teilnehmer an der Liberty Alliance und Nokias Implementierung von ID-WSF in smarte Telefon-Einheiten bestätigt dies. Wir begrüssen die Ambitionen der Liberty Allianz, die Konvergenz für föderale Identitäts- und Web-Dienste-Spezifikationen voran zu treiben. Durch die Adressierung anderer offener Spezifikationen, wie SAML und WSS, leistet die Liberty Alliance gute Arbeit bei der Reduzierung von Unsicherheiten im Markt."

-- Mikko Terho, Vize-Präsident Strategic Architecture bei Nokia

"Sun ist an den ID-WSF 2.0 Spezifikation sehr interessiert, weil sie genau auf den Punkt trifft, wenn es um die Definition von hochsicheren Identitäts-basierten Web-Diensten geht, die zu dem WS-I Basis-Profil und der Java Enterprise Plattform konform sind. Das Anbieten von personifizierten Diensten, ohne Verletzung der einzelnen Privatsphäre, ist ein kritischer Aspekt und mit dieser Fähigkeit wird Suns Java Enterprise System Unternehmen in die Lage versetzen, einfach und kosteneffektiv Geschäfte mit vertrauenswürdigen Partnern und Kunden abzuwickeln, während die höchsten Ebenen von Sicherheit und Steuerungsmöglichkeiten über Identitäts-Informationen gepflegt werden."

-- Joe Keller, Vize-Präsident für Marketing, Advanced Development Platforms, Sun Microsystems Inc.

"Als Langzeitmitglied in der Liberty Alliance haben wir aktiv zu der Entwicklung und Evolution der ID-WSF-Spezifikationen beigetragen und auch eine führende Implementierung produziert, die heute bei mehreren Kunden im Einsatz ist. Durch das Hinzufügen der Möglichkeit, das SAML 2.0 Protokoll für einfache Anmeldungen wirksam einzusetzen, hat sich ID-WSF Version 2.0 zum führenden Standard für das Hinzufügen eines Identitäts-Verbands zu Web-Diensten entwickelt, die mehrere Domänen umspannen."

-- Greg Whitehead, CTO, Trustgenix

Website: http://www.projectliberty.org

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