Scheuch: "Guten Morgen, Herr Minister Pröll!"

Hauptsächlich Verkehrsdichte ist maßgeblich für Umweltverschmutzung

Wien, 2005-02-11 (fpd) - "Offensichtlich hat Minister Pröll seine Winterschlaf heute kurz unterbrochen. Trotz seiner politische Pause, die zwar lang, augenscheinlich aber nicht sehr anregend gewesen sein dürfte, müsste ihm bewusst sein, dass Umweltschutz nicht bedeutet, in die automobile Steinzeit zurückzukehren. Die Umweltverschmutzung in Österreich hängt neben vielen andren Faktoren allerdings hauptsächlich von der Verkehrsdichte - und nicht vom Tempo - ab", stellt FPÖ-Generalsekretär NAbg. DI Uwe Scheuch heute gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst fest. ****

Die ÖVP würde sich immer gerne als die bewegende Kraft im Lande präsentieren, die tägliche politische Arbeit beweise aber, dass Schüssel und Co eher Reformverweigerer wären. Die von Verkehrsminister Gorbach angeregte Diskussion um Geschwindigkeitsbeschränkungen würde dies laut Scheuch wieder deutlich zeigen. "In Deutschland, wo auf den Autobahnen grundsätzlich freie Geschwindigkeitswahl gilt, sind nach einer Statistik der "Bundesanstalt für Straßenwesen" im Jahr 2003 im Schnitt 3,8 Menschen pro eine Milliarde gefahrener Autobahnkilometer gestorben. Nach den Daten des KfV liegt dieser Wert in Österreich trotz Tempo 130 bei fast sechs. Die österreichischen Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten also nicht in Stein gemeiselt sein", erklärte Scheuch weiter.

Gerade in der österreichischen Landwirtschaft könnte Minister Pröll seinen "geradezu unbändigen Arbeitseifer" an vielen anderen, nach wie vor unerledigten Umweltthemen abreagieren, bevor er sich als Reformbremse an ressortfremde Agenden heranwagen sollte, so FP-Generalsekretär Scheuch abschließend.

Schluss (bxf)

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