Amon: Gusenbauer gibt Wahlkampftour den Vorzug gegenüber dem Bildungsreformdialog

"Bildungspolitik muss mehr sein, als rhetorische Übungen, Herr Gusenbauer!"

Wien, 11. Februar 2005 (ÖVP-PK) Als einfach "unfassbar" bezeichnete heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, dass der SPÖ-Parteivorsitzende Gusenbauer es vorziehe, am kommenden Montag lieber Wahlkampf im Rahmen seiner "Startklar-Tour" zu betreiben, als am Bildungsreformdialog teilzunehmen. "Während der geschäftsführende Klubobmann Cap diese Veranstaltung ins Lächerliche zieht, findet es der SPÖ-Chef nicht einmal wert, überhaupt hinzugehen. Das zeigt, welch einen Reformwillen die SPÖ in der Bildungspolitik tatsächlich hat, nämlich keinen", so Amon weiter. "Es gibt nur eine Möglichkeit: Gusenbauer hat an der Bildungspolitik überhaupt kein Interesse und die österreichischen Kinder scheinen bei ihm keinen all zu hohen Stellenwert einzunehmen", so Amon. "Bildungspolitik muss mehr sein, als rhetorische Übungen, Herr Gusenbauer!" ****

Gerade bei einem so wichtigen Thema wie der Bildung ziehe es
die SPÖ vor, wieder einmal Parteiinteressen in den Vordergrund zu rücken. "Die Öffentlichkeit wird nun das wahre Gesicht der SPÖ erkennen, denn wenn es um eine Reform geht, zieht sich die SPÖ, wie schon so oft zuvor, zurück in das Schmoll-Eck." Es werde auch sichtbar, dass die angeblichen Angebote der SPÖ nur billige Effekthascherei sind und nur darauf abzielen, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen.

Die Kritik von Cap geht für Amon völlig ins Leere. "Der Reformdialog, der am kommenden Montag stattfinden wird, ist als Auftakt der politischen Umsetzung gedacht. Scheinbar wird es die SPÖ dort aber vorziehen, weiterhin das österreichische Schulsystem einfach nur krank zu reden. Da gebe ich Cap Recht, dazu bedarf es wirklich keines Reformdialoges", so der ÖVP-Bildungssprecher abschließend.

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