SJÖ: Fuhrmann springt auf fahrenden Zug auf

Sozialistische Jugend fordert bundesweite Wahlaltersenkung auf 16 Jahre

Wien (SK) Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), begrüßt es, dass JVP-Chefin Fuhrmann für die Wahlaltersenkung auf Gemeinde- und Landesebene eintritt. Dvorak bemerkt aber zugleich, "dass die JVP wieder einmal auf halbem Wege stehen bleibt, weil sie Angst davor hat, von der Mutterpartei zurückgepfiffen zu werden". "Jugendmitbestimmung bedeutet auch die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre auf allen Ebenen. Wenn die JVP-Chefin meint, sie müsse sich 'das erst anschaue', dann verweise ich sie auf das Burgenland, wo mehr als 80 Prozent der 16- bis 18-Jährigen sich an den letzten Gemeinderatswahlen beteiligten", so Dvorak am Freitag gegenüber dem Pressdienst der SPÖ. ****

Dvorak fügt abschließend hinzu, dass Fuhrmann in ihren jüngsten Ausführungen verschweigt, dass die JVP im Burgenland erst für die Wahlaltersenkung auf Landesebene war, als klar war, dass diese langjährige Forderung der Sozialistischen Jugend bei den Jugendlichen eine überwältigende Mehrheit findet. "Fuhrmann springt wieder einmal auf den fahrenden Zug auf, um sich mit fremden Federn zu schmücken. Um bei Wahlaltersenkung und Jugendmitbestimmung weiterzukommen, braucht es nicht nur halbe Ankündigungen, sondern echten Einsatz", so Dvorak. (Schluss) wf/mm

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.sjoe.at

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003