Neue Rettungsstation Mariahilf

Einsatzstärkste Rettungszentrale Wiens wird neu gebaut

Wien (OTS) - Die Rettungsstation Mariahilf versorgt rund 250.000 BewohnerInnen des 5., 6., 7., 8. und 15. Wiener Gemeindebezirkes sowie Teile angrenzender Bezirke. Die Station ist mit derzeit rund 23.000 Einsätzen pro Jahr die einsatzstärkste Rettungsstation in Österreich. Auf Grund der steigenden Einsatzzahlen und der vorhandenen baulichen Gegebenheiten wurde ein Neubau notwendig und ein EU-weiter, geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner, Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker und Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann präsentierten am Freitag das Siegerprojekt der Architekten Oliver Kaufmann und Maximilian Wanas.

"Um das hohe Niveau der Notfallversorgung für die Wienerinnen und Wiener zu sichern, ist es notwendig, neben der bestmöglichen Ausbildung des Rettungspersonals auch in die Rettungsstationen selbst, die Fahrzeuge und die Ausrüstung zu investieren. Jährlich stellt die Stadt Wien deshalb rund 40 Mio. Euro zur Verfügung", so Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner.

Stadtrat Schicker zeigte sich vor allem erfreut, dass sich erneut ein junges Architektenteam bei einem Wettbewerb durchsetzen konnte. "Auch im Bereich der städtischen Bauten legt die Stadt Wien besonderen Wert auf die Kombination einer funktionellen Gestaltung mit hoher architektonischer Qualität. Der Neubau wird nicht nur für die Wiener Rettung, sondern auch für die Bediensteten der Parkraumüberwachung optimale Arbeitsbedingungen bieten", so Schicker.

Bezirksvorsteherin Kaufmann weist auf die Bedeutung Mariahilfs als Bezirk mit den meisten Sozialeinrichtungen hin. "Die Rettungsstation ist ein wichtiger Bestandteil in diesem Netzwerk. Deshalb war es von großer Bedeutung ein Projekt auszuwählen, dass den Bedürfnissen des modernen Rettungswesens entspricht. Gleichzeitig wird sich dieser Neubau ideal in den Altbestand einfügen", freut sich Kaufmann.

Neubau

In dem neuen Gebäude werden die Rettungsstation der MA 70 (Wiener Rettungs- und Krankenbeförderungsdienstes der Stadt Wien) sowie Büroräume der MA 67 (Parkraumüberwachung) untergebracht. Im 1.Obergeschoss befinden sich die Tagräume, Küche und Garderoben mit Nassgruppen sowie im Innenbereich die Ruheräume. Im Erdgeschoss werden der Stationsführer, der Wartebereich, ein Besucher-WC, die Ambulanz und die Garagenplätze untergebracht. Gemeinsame Seminarräume mit Teeküche und Garderoben sind im Dachgeschoss vorgesehen. Um auch während der Bauzeit den Rettungsbetrieb vollständig zu sichern, werden die Bautätigkeiten in zwei Bauphasen durchgeführt. Zuerst erfolgt die Errichtung und die provisorische Inbetriebnahme der Rettungsstation auf der Seite Wallgasse. Danach wird mit dem Abbruch der bestehenden Rettungsstation begonnen. Geplanter Baubeginn ist im April 2006, die Baudauer wird voraussichtlich 18 Monate betragen.

Wiener Rettung - 365 Tage 24 Stunden täglich im Einsatz für die WienerInnen

Mit ihren ca. 650 MitarbeiterInnen auf 12 Rettungsstationen ist die Wiener Berufsrettung eine wichtige Stütze für das hohe Sicherheitsgefühl der WienerInnen. Im vergangenen Jahr fanden über 168.000 Einsatze mit etwa 130.000 PatientInnen statt. Die rund 100 Fahrzeuge sind im Jahr 2004 über 2 Mio. Kilometer gefahren. Der Notarzthubschrauber "Christophorus 9", der gemeinsam von ÖAMTC und der MA 70 für den Raum Wien und Teile des nordöstlichen NÖ betrieben wird, hat über 1.700 Einsätze geflogen.

rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) bd/gb

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.a Cécile-Veronique Brunner
Tel.: 4000/81 238
Handy: 0664/345 045 1
brc@ggs.magwien.gv.at
Gaby Berauschek
Tel.: 4000/81 414
gab@gsv.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0018