"Pistenschifahren so sicher wie eh und je"

Seilbahnen-Fachverband: Keine Verschlechterung der Unfallbilanz -Aussagen über Pistenunfälle geben Realität nicht wieder

Wien (PWK103) - Niemand sollte sich die Lust am Schifahren oder Snowboarden durch falschen Alarm verderben lassen, stellt der Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, DI Ingo Karl, zu jüngsten Aussagen des Instituts Sicher Leben (ISS) fest. Das ISS war mit der Meldung zitiert worden, wonach es zuletzt eine deutliche Steigerung an Pistenunfällen gegenüber dem Vergleichszeitraum der Saison 2003/04 gegeben habe. "Dies lässt sich leicht erklären: Im Dezember 2004 und im Jänner 2005 hatten die heimischen Seilbahnen dank der guten Schneelage im Durchschnitt um 7,7 Prozent mehr Betriebstage zu verzeichnen. Hochgerechnet auf die gesamte Branche sind dies exakt 940 Betriebstage mehr als im Dezember 2003 und Jänner 2004. Das verzerrt logischerweise die Statistik und lässt die Bilanz schlechter aussehen als sie tatsächlich ist", stellt Karl die Sache richtig: "Jede andere Interpretation würde die Situation massiv verfälschen und wird von uns mit Nachdruck zurückgewiesen".

Auf Unternehmensebene sieht dies beispielsweise so aus: 25 Betriebstage im Dezember 2004, gegenüber 19 Betriebstagen im Dezember 2003. Dies sind 6 Betriebstage mehr, rechnet Karl vor, was natürlich auch das Unfallpotenzial erhöhe. Unter dem Strich habe sich aber nichts verändert: "Das Schifahren oder Snowboarden auf unseren gut präparierten Pisten ist so sicher wie eh und je", betont der Seilbahnen-Sprecher.

Karl verweist in diesem Zusammenhang auf die erfolgreiche Kampagne "Safer snow - more fun", die der Sicherheit im alpinen Wintersport gewidmet ist. "Vieles wird getan, um den Wintersport in Österreich so sicher wie möglich zu machen". Zusammen mit wichtigen Partnern, wie u.a. dem ÖSV, den Sportartikelhändlern, dem Kuratorium für alpine Sicherheit und dem Bildungsministerium, zielt die safer snow-Kampagne darauf ab, das Sicherheitsnetz auf den Pisten noch enger zu knüpfen und gleichzeitig die Eigenverantwortung der Wintersportler zu stärken. "Sichere Pisten und ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein des einzelnen. Auf dieser Basis bleibt der Wintersport das beliebteste Freizeitvergnügen für Österreicher und unsere Gäste", fasst Karl zusammen. (hp)

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