Indonesien: 8-köpfiges Rotkreuz-Ablöseteam fliegt Montag nach Banda Aceh

Rückkehr der abgelösten Trinkwassertechniker in Wien am 20. Februar

Wien (Rotes Kreuz) - Nach einem insgesamt vierwöchigen Einsatz in der Indonesischen Provinz Banda Aceh werden die Österreichischen Rotkreuz-Trinkwasserspezialisten nächste Woche abgelöst. Unter der Leitung des Vorarlbergers Werner Meisinger werden die Rotkreuz-MitarbeiterInnen Gerhard Aglas (OÖ), Claus Blechinger (SBG), Petra Egger (KTN), Dietmar Gabrovec (STMK), Michael Kühnel (W), Christian Steininger Christian (T) und Thomas Stich (NÖ) Montag Früh von Schwechat über Kuala Lumpur ins Katastrophengebiet fliegen.

Durch die Unterstützung von "Nachbar in Not" kann das Rote Kreuz in dieser massiv zerstörten Gegend so lange die notwendige Überbrückungshilfe im Bereich Wasser leisten, bis ein Gutteil der Brunnen und Leitungen wieder repariert ist.

Die Aufgabe der Österreichischen Rotkreuz-Spezialisten ist die Sanierung von Hausbrunnen im Bereich Banda Aceh, Aceh, Calang und Lamno, sowie die Unterstützung beim Aufbau von Sanitäreinrichtungen. Die Versorgung von 5 Dörfern in der Region durch den Transport von reinem Trinkwasser ist eine weitere Aufgabe der Katastrophenhelfer. Insgesamt sind mit den Trinkwasserexperten 60 Tonnen Material zur Wasseraufbereitung nach Indonesien geflogen worden - damit können 15.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden.

Ein weiteres Rotkreuz-Team fliegt bereits am Sonntag in die Region, um auf einer internationalen Geberkonferenz in Jakarta weitere Österreichische Hilfeleistungen in Indonesien zu evaluieren und zu koordinieren. Günter Stummer und Lidwina Dox werden nach der Konferenz gemeinsam mit dem rückkehrenden Trinkwasserteam am 20. Februar wieder in Wien erwartet.

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