Cap: Reformdialog klassisches Beispiel der Bestätigung der PISA-Kritik

Gehrer streut Menschen zur Rettung der "Gehrer-Schule" Sand in die Augen

Wien (SK) Am Freitag erklärte der gf. Klubobmann Josef Cap in einer Pressekonferenz, dass der für Montag angesetzte Reformdialog zur Schulpolitik als klassisches Beispiel der Bestätigung der PISA-Kritik angesehen werden kann. Vorgegangen werde nach dem Modell des Frontalunterrichts des 20. Jahrhunderts, streng limitierte Redezeit, kaum Möglichkeit zu Kritik oder Diskussion. "Der Reformdialog ist so aufgebaut, dass nix passieren kann." Tatsächlich gehe es aber darum, von eingegrabenen ideologischen Positionen abzurücken, auch die Wirtschaft fordere das. Und zur FPÖ: "Auch dass sollte die ÖVP nachdenklich machen, dass ein Teil der Regierung hier eine andere Position einnimmt." Cap ortet massive Kommunikationsprobleme in der Regierung, denn "immer, wenn sich die Regierung nicht einig ist, gibt es einen Gipfel".****

Während die SPÖ sich mehrfach bereit erklärt hat, auf die Zwei-Drittel-Mehrheit bei den Schulgesetzen zu verzichten, blocke die ÖVP ab und zeige keinerlei Beweglichkeit. "Gehrer akzeptiert nicht die Notwendigkeit von Reformen. Stattdessen streut Gehrer den Menschen zur Rettung der 'Gehrer-Schule' Sand in die Augen." Denn es gehe nicht darum, lediglich einen Mittagstisch zu ermöglichen, sondern um pädagogisch-inhaltliche Veränderungen, um die Leistungsmängel der SchülerInnen zu beheben. "Es steht nicht in der PISA-Studie, dass wir unterernährte Kinder haben", betonte Cap. (Schluss) up

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