KöSt-Senkung: Fiskalpolitische Frozzelei

Wien (OTS/RFW) - "Finanzminister Grasser wird dringend
aufgefordert, die bereits beschlossene KöSt-Senkung von 34 auf 25 Prozent allen betroffenen Unternehmern unaufgefordert zukommen zu lassen", fordert WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) Matthias Krenn.

Eine derartige Vorgehensweise, wonach Unternehmer für eine KöSt-Senkung zuerst einen eigenen Antrag stellen müssen, grenzt an fiskalpolitische Frozzelei und lässt den Bürokratiewucher neu erblühen, so Krenn in einer Aussendung. "Im Sinne einer Gleichbehanldung ist bis heute nicht bekannt, dass der Herr Finanzminister Steuererhöhungen zuerst bei der Unternehmerschaft beantragen muss ", bekritelt Vizepräsident Krenn die angekündigte Vorgehensweise bei der KöSt-Senkung.

Die heimischen Unternehmer können nicht ständig als Liquiditätserhalter des obersten Säckelwärters herhalten: "Die Wirtschaftstreibenden müssen ihren schwer erarbeiteten Gewinn meist selber aufwenden um die Liquidität in ihrem eigenen Unternehmen sicher zu stellen, deshalb fordern wir vom RFW: KöSt-Senkung für alle Unternehmer ohne umständlichen und unnötigen Bürokratieaufwand", so Matthias Krenn abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Mag.Gracia Geisler
Tel.: 0664 / 548 71 89
geisler@rfw.at
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001