GdG-Jugend: Radikal gegen Rechtsradikale!

Gedenken an den 12. Februar: Demokratieverständnis muss gestärkt werden

Wien (GdG/ÖGB) - "Angesichts des Wiedererstarkens radikaler
rechter Gruppierungen wie zum Beispiel der NPD in Deutschland ist es in Zeiten wie diesen besonders wichtig, gegen altrechtes Gedankengut aufzutreten." Das erklärte heute, Freitag, der Vorsitzende der Jugend in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Bernhard Stoik, zum Gedenken an die Ereignisse des 12. Februar 1934.++++

"Bei Bildungsfahrten in ehemalige Konzentrationslager, in Workshops, mit Plakaten, T-Shirts und auf unserer Homepage versuchen wir seit Jahren, Jugendliche über die Gefahren des Rechtsradikalismus und des radikalen Nationalismus aufzuklären", sagte Stoik. In Zukunft erhofft sich die GdG-Jugend allerdings vermehrte Unterstützung durch die politischen Verantwortungsträger. Vordringliche Forderung: Mehr politische Bildung in den Berufsschulen! Stoik: "Verbesserter Geschichtsunterricht ist überfällig - und würde nicht nur den Jugendlichen, sondern auch manchen PolitikerInnen gut tun!"

Der 12. Februar ist für die GdG-Jugend auch ein Anlass, jener GewerkschafterInnen und AktivistInnen verschiedener politischer Richtungen zu gedenken, die weltweit für ihren Kampf für Demokratie und für die Einhaltung grundsätzlicher Menschenrechte verfolgt werden. "Das Demokratieverständnis der Österreichischen Jugendlichen muss gestärkt werden. Eine Beschneidung demokratischer Grundrechte, wie das Wählen einer Interessenvertretung bei den ÖH-Wahlen, ist dabei sicher der falsche Weg", schloss Stoik.

ÖGB, 11. Februar
2005
Nr. 82

Rückfragen & Kontakt:

GdG-Jugend: (01) 313 16 - 83 678.
Infos: www.gdgjugend.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002