• 11.02.2005, 10:55:51
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  • OTS0087 OTW0087

Bures zu Wohnen: AK-Studie macht sofortiges Handeln notwendig

SPÖ für Mietzinsobergrenzen und Zweckbindung der Wohnbauförderung

Wien (SK) Die alarmierenden Ergebnisse der jüngsten Studie
der Arbeiterkammer, wonach die Nettomieten in den vergangenen beiden
Jahren mehr als doppelt so schnell gestiegen sind wie die
Teuerungsrate und in den kommenden Jahren weiter überproportional
steigen werden, erfordern "sofortiges Handeln", sagte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und Wohnbausprecherin Doris Bures.
"Dieser Entwicklung muss schnellstens Einhalt geboten werden", so
Bures. Notwendig seien eine Mietzinsbegrenzung und die Zweckbindung
der Wohnbauförderung. Beide Punkte seien im wohnpolitischen Programm
der SPÖ verankert und könnten sofort umgesetzt werden. ****

Mit dem wohnpolitischen Programm habe die SPÖ mit
mieterfreundlichen, wirtschaftsfreundlichen und zukunftsfähigen
Vorschlägen die Antwort auf die steigenden Mieten gegeben. Es sei
wichtig, dass die Mieten nachvollziehbar seien, so Bures, das sei im
SPÖ-Programm gesichert.

Die Regierung hingegen kümmere sich nur darum, dass die Profite der
Immobilieninvestoren steigen. "Der Regierung ist es egal, ob junge
Familien mit Kindern und Menschen mit geringem Einkommen sich
überhaupt noch eine adäquate und zeitgerechte Wohnung leisten
können", so Bures. 62 Prozent der Bevölkerung geben laut "market" an,
dass sich die Leistbarkeit der Grundbedürfnisse wie Wohnen oder
medizinische Versorgung verschlechtert hat. "Doch die Bedürfnisse der
Menschen zählen für die Regierung Schüssel nicht", so Bures
abschließend, "das zeigt sich mit ihrer Wohnpolitik ganz deutlich".
(Schluss) se

OTS0087    2005-02-11/10:55

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