Grüne/Moser: Gorbach wird Feldversuch 160 nicht als Minister erleben

Warum schweigt BM Pröll zu tempo-rabiaten Kollegen?

OTS (Wien) "Da Gorbach seinen Feldversuch 160km/h nicht mehr als Minister erleben wird, ist jetzt schon klar, dass wieder einmal andere die Aufräumarbeiten im nachhinein erledigen werden müssen", erklärt heute Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen, und weiter. "Der oder die nächste Verkehrsministerin wird sich mit Gorbachs Erbe abmühen müssen, wovon mehr Verkehrstote, mehr Verletzte, um die 23 Prozent mehr Treibstoffverbrauch und steigende Emissionen nur ein paar Punkte unter vielen sein werden."

"Auch angesichts abnehmender Erdölvorräte, steigender Preise und der Klimaschutzziele, die sich Österreich gesteckt hat, kann dieser Wahnsinnsvorschlag mit Fug und Recht als Menschen- und Klimakiller bezeichnet werden", ergänzt Moser.

Auffällig ruhig verhalte sich Umweltminister Pröll, von dem keine Silbe zu den umweltpolitischen Konsequenzen von Gorbachs Hirngespinsten zu hören gewesen sei. "Warum bremst Pröll seinen tempo-rabiaten Ministerkollegen nicht ein? Hat Pröll - so wie Gorbach - Österreichs Kyoto-Ziel ohnehin bereits begraben?", fragt Moser abschließend.

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